Darum ist Mama sein meine bisher erfüllendste Aufgabe!

Mama sein die erfüllendste Aufgabe

Ja ich bin wahnsinnig gerne Mama! Und ich sehe es als das größte Geschenk meines Lebens an diesen kleinen Knirps gesund und munter auf die Welt gebracht zu haben. Das ist absolut nicht selbstverständlich! Ich finde, Mama sein ist das wunderbarste auf der Welt!

Ich liebe das Mama sein. Trotz anfänglich wenig Schlaf, so verdammt wenig Zeit für sich, in der selbst 5 Minuten auf dem Klo sich wie Wellness anfühlen, bevor der Kleine schließlich um die Ecke kommt und sich die Klobürste schnappen möchte. Trotz und gerade wegen all der kleinen oder größeren Herausforderungen, die so ein kleiner Knirps mit sich bringt. Mama sein ist großartig! Mama sein ist die beste Aufgabe, die ich jemals hatte in meinem Leben.

Mama sein

Kann Mama sein überhaupt mit einem Job verglichen werden?

Die Frage ist nur, womit sonst vergleichen, wenn nicht mit der Vergangenheit? Dem Leben vor dem Kind? Ja irgendwie kann Mama sein und ein Job nicht so richtig miteinander vergleichen werden, dennoch versuche es trotzdem mal. Denn kein Job, keine Aufgabe, keine Tätigkeit hat mir bis jetzt mehr Freude bereitet und mich mehr erfüllt, als das Mama sein.

Das soll nicht heißen das ich nicht gerne gearbeitet habe. Ich hatte Jobs die mir Freude bereitet haben und welche die mir weniger Freude bereitet haben. Und natürlich gibt es auch als Mama Tage die einen mehr Freude bereiten als andere. Aber nun erstmal zur Arbeit…

Ich bin gerne zur Arbeit gegangen. Wenn ich sinnvolle Aufgaben hatte und Freude und Wertschätzung meiner Arbeit erfahren habe. Und wenn ich tolle Veranstaltungen planen und organisieren durfte. Ich Prozesse optimieren und es dadurch allen etwas leichter machen konnte. Wenn ich tolle Kollegen und Kolleginnen gehabt habe. Welche mit denen man sich freuen und lachen konnte oder auch mal ein ernstes Gespräch führen konnte. Mit denen man um 14:00 Uhr den Schokokuss in der Mikrowelle warm machen und anschließend gelöffelt hat 😉

Nicht gerne bin ich zur Arbeit gegangen, wenn ich nur meckernde und frustrierte Kollegen und Kolleginnen um mich rum hatte, die mich irgendwann mit ihrer schlechten Laune angesteckt haben. Welche die irgendwo in der Vergangenheit hängen geblieben sind und für die Zukunft und Innovation anscheinend Fremdwörter waren. Oder die Technik veralteter gewesen ist als bei mir zu Hause (und das obwohl selbst ich nicht die neuesten Geräte besitze). Ja auch so etwas gibt es. Eigentlich unvorstellbar.

Und was ist jetzt so anders?

Ganz einfach, ich schaue jeden Tag in die strahlenden Augen meines Sohnes. Er braucht nicht viel um sich zu freuen. Er freut sich über die absurdesten Gegenstände. Über eine Spülbürste, eine Gießkanne, den Gartenschlauch oder einfach verrückte Geräusche. Und manchmal weiß ich es selbst nicht so genau worüber er sich gerade freut. Mein Kleiner zeigt mir die Welt durch seine kleinen Kinderaugen und zeigt mir, was es alles wunderbar schönes in dieser oft so unruhigen und unfreundlichen Welt gibt. Er gibt mir das Gefühl, der wichtigste Mensch auf der Welt zu sein. Ich erfahre Wertschätzung. Und ich lerne was auf einmal alles unwichtig wird, obwohl es früher mal wichtig war. Wie die Prioritäten sich verändern…

Mama sein die Welt durch Kinderaugen sehen

Mama sein bedeutet und ist bedingungslose Liebe.

Und vor allem: Mama sein, ist eine verdammt sinnvolle Aufgabe! Ich darf meinen Kleinen jeden Tag dabei begleiten wie er die Welt entdeckt. Ich darf ihn dabei beobachten wie er neue Fertigkeiten lernt. Wie er seine ersten Schritte macht, wie er uns mit seinem „da da“ und „ohh“ seine und unsere Welt zeigt, sich die ersten Beulen holt, das ein oder auch andere Tränchen vergießt oder manchmal auch einfach nur frustriert ist, weil er etwas leider noch nicht kann, was er gerne schon können würde. Wie er wissbegierig zu einem kleinen Gartenentdecker wird und mit voller Leidenschaft jedes kleine Blümlein gießt.

Emil gießt Blumen

Ich darf Ihm einen sicheren Hafen bieten, in den er sich nach einem aufregenden Tag zurück ziehen, erholen und ausruhen kann. Ich darf ihm ein Anker sein, ihm Halt und Wurzeln geben und gleichzeitig Flügel und Freiheit schenken, um die Welt zu erkunden.

Leidenschaft, irgendwie auch ein bisschen Wissbegierde, den Drang Neues zu lernen und zu erforschen, sich zu entwickeln. All das und noch so viel mehr habe ich im Job nicht jeden Tag, manchmal leider auch gar nicht erlebt.

Und genau wegen solcher Erlebnisse kann ich heute sagen, dass Mama sein die bisher sinnvollste, verantwortungsvollste, wichtigste und erfüllendste Aufgabe in meinem Leben ist und wahrscheinlich auch immer bleiben wird!

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