Über mich

Schön, dass du mich gefunden hast! 

Meine Name ist Bea (ich heiße wirklich so und bin keine Abkürzung), Jahrgang 1986. Als Sonntagskind regelmäßig vom Glück verfolgt, manchmal verlässt es mich jedoch. Glückliche Mama eines kleinen Sohnes (1), für den meine wahnsinnig überwältigenden Gefühle nur schwer in Worte zu fassen sind – Ihr Mamis und Papis wisst bestimmt was ich meine! Nie langweilig werdend verheiratet, denn mein Mann braucht ständig neue (Groß-)Projekte. Seit meiner Geburt werde ich von Baustellen verfolgt, weshalb ich unter anderem mit Flex und Bohrhammer umgehen kann.  Auf der Suche nach dem normalen Alltag. Wahrscheinlich gibt es letzteren gar nicht…

Neben all dem Wahnsinn beschäftige ich mich – mittlerweile – liebend gerne mit dem entrümpeln, wegschmeißen und aufräumen. Wie wundervoll befreiend das sein kann! Dabei mache ich auch vor dem Thema Finanzen nicht halt, denn auch diese können einfach & ordentlich optimiert werden! Noch sind wir weit vom minimalistischen Lebensstil entfernt es geht jedoch in die richtige Richtung :-). Mit Kind haben wir den nächsten Schwierigkeitsgrad erreicht…

Ich liebe Kurkuma Latte, Espresso und roten Traubensaft. Genieße das Essen, solange es nicht Milchsuppe oder Blutwurst ist und nach Möglichkeit milcheiweiß- und glutenfrei ist. Denn beides vertrage ich nicht gut, weshalb ich mich seit einigen Jahren intensiv mit gesunder, ausgewogener Ernährung und Lebensweise beschäftige.

Warum, weshalb und noch ein Blog?

Zuerst ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit. Die Idee zu schreiben hat sich schon vor gut sechs Jahren in meinen Kopf eingebrannt. Es war der Tag der Verteidigung meiner Diplomarbeit. Die Professorin hat mich ziemlich auseinandergenommen. Selbst meinen Kommilitonen, die mucksmäuschenstill in der hinteren Reihe saßen, konnte ich das Zittern ansehen. Wie dem auch sei, bestanden habe ich.  Die Diplomnote hat mir jedoch leider meinen Schnitt verhauen. 

Seitens der zweiten Professorin fiel am Ende das erste Mal der Satz „Schreiben können Sie!“ Dem schloss sich auch die andere Professorin an: „Das Stimmt. Schreiben können Sie, aber lassen Sie die Finger vom wissenschaftlichen Arbeiten“.  Na gut, sie hat immerhin versucht etwas freundliches zu sagen ;-). Wie war das gleich mit den Aber-Sätzen? Giftpfeile der Kommunikation? 

Für mich endete die Verteidigung in Tränen. Den Sekt trank ich dann mehr zur Beruhigung als zum Anstoßen. Erleichtert es hinter mich gebracht zu haben war ich natürlich trotzdem. Und irgendwie auch überwältigt von der vielen Zeit, die sich mir auf einmal offenbarte. Als Fernstudentin besteht das Leben gefühlt nur aus Arbeiten, Lernen, Schlafen und Essen und als kleine Cocktailkirsche für mich on Top einigen Baustellen. Letzteres ist für mich nichts Besonderes mehr, denn ich kann wirklich behaupten auf Baustellen groß geworden zu sein.  Mein Vater hatte eine Leidenschaft fürs Umbauen bzw. Bauen im allgemeinen. 

Heute –  nach einigen Jahren abstand – würde ich ein Erststudium wohl nicht nochmal im Fernstudium absolvieren. Denn bis heute beschleicht mich das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Ich denke da an Semesterpartys, Auslandssemester etc. 😉 

Gegenwart. Es ist Samstag 04:40 Uhr und ich kann nicht mehr schlafen. Was sehr untypisch ist, denn für gewöhnlich kann ich derzeit immer schlafen. 

Emil´s Füße

Im Januar 2019 bin ich Mama eines kleinen süßen Jungen geworden. Seitdem steht mein Leben Kopf 😉 Im absolut positiven Sinne (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Für mich ist Mama sein die schönste, sinnvollste und kostbarste Aufgabe, die ich jemals hatte. Diesen kleinen Menschen beim Aufwachsen zu begleiten, zu sehen wie er die Welt entdeckt, sich über kleine Dinge freut und so viel Liebe in die Welt trägt. 

Mit dem Mama werden und Mama sein hat sich vieles verändert. Ich habe mich verändert und auch die Sicht auf Menschen, Erlebnisse, Dinge hat sich verändert. Ebenso wie der persönliche Schwerpunkt sich verschoben hat. Mehr denn je hege ich den Wunsch einer Tätigkeit nachzugehen, welche mich rundum erfüllt und mir Freude bereitet. Schreiben wollte ich schon immer. Warum also nicht während der Elternzeit mit einem Blog anfangen und herausfinden, wohin es führt? Gesagt getan und hier bin ich nun!