Hej du, schön, dass du hier bist.
Kennst du das, wenn Kinder gefühlt jeden Infekt mit nach Hause bringen? Ich ehrlich gesagt nicht und deswegen dachte ich, dass ich heute einmal darüber schreibe, wie wir das Immunsystem bei Kindern stärken können. Denn ja, genau das ist möglich. Tagtäglich. Ohne Hokuspokus.
Und falls du dich jetzt fragt, was mich dazu überhaupt qualifiziert mir dazu eine Meinung zu machen: ich bin nicht nur zweifache Mama und habe meine Elternzeiten nicht nur mit meinen Kindern und diesem Blog verbracht, sondern mich in dieser Zeit auch intensiv zur Ernährungs- und Gesundheitsberaterin weitergebildet.
Und je mehr ich gelernt habe, desto öfter habe ich mich gefragt: Warum glauben eigentlich immer noch so viele, dass es normal ist, wenn Kinder ständig krank sind? Zumindest meine waren es kaum.
Ja, natürlich sind gerade in Kita- und Kindergartenzeiten Infekte nichts Ungewöhnliches – allerdings sind 10-12 Infekte auf keinen Fall normal. Denn nur weil viele es haben, heißt es noch lange nicht, dass es normal ist.
Für mich ist ein Schlüssel, den kleinen Körper sinnvoll zu unterstützen. Nicht mit Druck. Nicht mit Panik. Und auch nicht mit irgendwelchen Wunderlösungen. Sondern mit Dingen, die im echten Leben machbar sind. Kein Hexenwerk also. Aber eben auch nicht egal.
Die Basis: Ernährung, die wirklich nährt und das Immunsystem bei Kindern stärkt
Ich bin kein Fan von Perfektionismus auf dem Teller. Wirklich nicht. Denn sein wir mal ehrlich: kein Kind isst jeden Tag begeistert Brokkoli, Linsen und Hirse und ruft danach nach einem Teller Sauerkraut. Wäre schön, ist aber eher nicht das echte Leben.
Trotzdem macht es einen Unterschied, worauf der Familienalltag grundsätzlich aufgebaut ist. Ich setze zuhause auf möglichst frische, vollwertige und abwechslungsreiche Mahlzeiten. Viel Obst, viel Gemüse, gute Fette, ausreichend Eiweiß, dazu Kartoffeln, Hafer, Naturreis oder möglichst sättigende Kohlenhydratquellen statt Dauerbeschallung mit hellem Gebäck, Süßkram und stark verarbeiteten Snacks.
Genau diese Richtung deckt sich auch mit allgemeinen Ernährungsempfehlungen: viel Pflanzliches, regelmäßig Gemüse und Obst, Vollkorn eher häufiger als Weißmehl und ein bewusster Umgang mit Süßem.
Was ich bei Kindern jedoch oft sehe: Sie sind satt, aber nicht wirklich genährt. Da gab es morgens ein süßes Frühstück, zwischendurch Quetschie oder Snack, mittags irgendwas Schnelles und abends Brot mit noch mehr Convenience obendrauf. Das Problem ist nicht eine einzelne Ausnahme. Das Problem ist das Muster.
Was ich im Alltag also möglichst klein halte:
- Zucker: warum weniger wirklich mehr ist liest du hier
- stark verarbeitete Snacks
- dauernd helles Gebäck und Weißmehlprodukte
- Dinge, die schnell satt machen, aber wenig mitbringen
Weniger stark verarbeitete Lebensmittel sind schlichtweg gesünder und geben unserem Körper Nährstoffe, statt ihm welche zu rauben. Und nein – das muss nicht perfekt sein. Wirklich nicht.
Wenn dein Kind mal trockene Nudeln, Pfannkuchen oder Obst statt Gemüse feiert: willkommen im Familienleben. Entscheidend ist für mich nicht der einzelne Tag, sondern die Richtung.
Was bei uns gut funktioniert
Bei uns klappt es am besten, wenn ich Essen nicht als großes Gesundheitsprojekt aufziehe, sondern einfach als normalen Teil des Alltags. Also: Rohkost auf den Tisch stellen, statt lange darüber zu reden. Obst sichtbar hinstellen. Zucker nicht verteufeln, aber auch nicht zum Standard machen. Und ja, manchmal ist „gut genug“ völlig ausreichend. Du musst nicht zaubern. Du darfst es dir leicht machen.Was mir im Alltag hilft, ist vor allem eins: es einfach zu machen.
- Obst und Gemüse sichtbar bereitstellen
- Rohkost einfach anbieten statt groß anzukündigen
- gute Fette bewusst einbauen, zum Beispiel über Nüsse, Samen oder hochwertige Öle
- Snacks nicht komplett verbieten, aber eben auch nicht zum Standard machen
- Süßes als Ausnahme und nicht als Grundversorgung nach jeder Mahlzeit
Und das Beste? Kinder müssen nicht alles sofort lieben. Manchmal reicht es schon, wenn etwas immer wieder entspannt auftaucht. Ohne Druck. Ohne „Iss wenigstens drei Bissen“. Ohne Theater am Tisch. Das Immunsystem bei Kindern stärken ist eigentlich ganz einfach, oder?
Darmgesundheit: für mich ein absoluter Schlüssel
Ein starkes Immunsystem beginnt nicht bei einem Präparat. Es beginnt im Darm, denn dort sitzt zu 80% das Immunsystem. Und das beeinflusst du nicht durch Besuche beim Arzt, sondern Zuhause und im Alltag. Auf dem Teller (siehe Ernährung 😉 ). In der Brotdose. In dem, was regelmäßig angeboten wird.
Der Darm ist also einiges mehr als nur „Verdauung“. Er ist ein zentraler Teil davon, wie gut ein Kind insgesamt aufgestellt ist, wie gut das Immunsystem deines Kindes arbeitet. Wie belastbar es wirkt. Wie es mit Infekten umgeht. Wie stabil es sich anfühlt. Stark vereinfacht gesagt: Geht es dem Darm gut, ist das für den ganzen Körper eine ziemlich gute Ausgangslage.
Deshalb achte ich im Alltag nicht nur darauf, was meine Kinder essen, sondern auch darauf, das es möglichst darmfreundlich ist.
Das heißt für mich:
- möglichst abwechslungsreich essen
- ausreichend Ballasstoffe
- Zucker nicht ständig obenauf packen
- den Darm nach Belastungen bewusst unterstützen
- probiotische und präbiotische Lebensmittel im Blick haben
Also zum Beispiel Haferflocken, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte – je nachdem, was dein Kind gut verträgt – und auch mal Naturjoghurt, fermentierte Lebensmittel oder andere Dinge, die dem Darm guttun können.
Gerade nach Antibiotika oder Magen-Darm lohnt sich ein genauer Blick
Meine Kinder haben bisher – bis auf die Umstände rund um die Geburt – keine Antibiotika bekommen. Und ich bin darüber ehrlich gesagt sehr froh.
Denn Antibiotika können das Mikrobiom ganz schön durcheinanderbringen. Das heißt natürlich nicht, dass Antibiotika grundsätzlich schlecht sind. Manchmal sind sie wichtig und richtig. Aber wenn ein Kind sie gebraucht hat, dann ist es sinnvoll, dem Darm danach wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Um letztlich auch das Immunsystem deines Kindes wieder zu stärken.
Das gilt übrigens auch nach heftigen Magen-Darm-Infekten. Auch so eine Phase kann den Bauch erstmal aus dem Gleichgewicht bringen.
Ich teile hier meine Erfahrungen: Ich habe in solchen Situationen mit BactoFlor für Kinder * gute Erfahrungen gemacht. Nicht als Zaubermittel. Nicht als Ersatz für gute Ernährung. Sondern als unterstützenden Baustein, wenn ich das Gefühl hatte, der Darm braucht gerade etwas Hilfe.
Wichtig ist mir dabei immer: individuell schauen, wie es dem Kind geht. Und wenn Beschwerden anhalten oder du ein ungutes Gefühl hast, bitte ärztlich abklären lassen.
Supplemente: sinnvoll unterstützen statt blind drauflos
Das Thema Nahrungsergänzung ist so ein klassischer Bereich, bei dem schnell zwei Lager entstehen.
Die einen sagen: Braucht kein Mensch.
Die anderen sagen: Ohne geht es gar nicht.
Ich bin da eher bei letzteren. Oder sagen wir so: im echten Leben.
Natürlich ist eine gute Ernährung die Basis. Aber ich bin auch ehrlich genug: in unserem Essen ist schlichtweg nicht mehr der gleiche Nährstoffgehalt enthalten, wie vor 40 Jahren. Frühere Ernte (unreif), lange Transportwege, ausgelaugte Böden.
Und dann kommt noch dazu, dass gerade Kinder oftmals nicht jeden Tag bunt, ausgewogen und nährstoffreich essen. Manche sind extrem wählerisch. Manche mögen weder Fisch noch Gemüse noch irgendetwas, das nicht beige ist. Kennen wir, oder?
Dazu kommt: Alltag, Stress, wenig Sonne, wenig draußen, Schulbrot-Routine, schnelle Lösungen. Das alles spielt eben mit rein.
Die Basics, die ich besonders im Blick habe
Wenn ich bei Kindern auf Nährstoffe schaue, dann sind das für mich vor allem folgende:
1. Omega 3
Omega 3 finde ich besonders wichtig, weil es nicht nur für die allgemeine Versorgung wichtig ist, sondern auch für Entwicklung, Konzentration und den Alltag insgesamt eine Rolle spielt. Es unterstützt sogar Kinde mit ADHS.
Nur: Viele Kinder essen einfach keinen Fisch (mit Ausnahme vielleicht von Fischstäbchen..). Oder nicht regelmäßig. Oder nur genau einmal im Jahr aus Versehen.
Deshalb nutze ich für meine Kinder das BalanceOil Tutti Frutti von Zinzino*. Ganz pragmatisch, weil mich die Qualität absolut überzeugt hat, der Test bereits mitgeliefert wird, Dosierung passen und es Laborgeprüft ist. Außerdem noch ein wichtiger Punkt: meine Kinder akzeptieren es geschmacklich und es ist alltagstauglich.
Hier kannst du dir das Öl, inkl. Test als Abo holen. Den Geschmack kannst du auswählen, indem du auf „Kit personalisieren“ gehst. Für eine Testauswertung, darfst du dich gerne bei mir melden.
2. Vitamin D
Vitamin D ist für mich ebenfalls ein Nährstoff, den ich im Blick habe – denn wir haben fast alle einen Mangel und ohne Supplementierung geht es nicht. Und praktischerweise ist Vitamin D fast in allen Omega 3 Ölen bereits enthalten (nur nicht unbedingt in ausreichender Menge).
Auch hier gilt: nicht einfach blind irgendetwas hochdosiert geben, sondern im besten Fall individuell schauen. Mittels Test und dann entsprechender Dosierung. Dosierung: Erhaltungsdosis bis 60 IE/kg Körpergewicht, manche Naturheilkundler empfehlen auch 1000 IE je 10 kg Körpergewicht; aber wie gesagt, erst testen, dann supplementieren ;-).
3. Magnesium
Magnesium* gehört für mich ganz klar zu den Basics. Nicht, weil ich finde, dass Kinder einfach wahllos alles Mögliche nehmen sollten – sondern weil Magnesium an so vielen Prozessen im Körper beteiligt ist, dass ich es nicht gerne ausklammere.
Gerade auch im Zusammenhang mit Vitamin D spielt es eine wichtige Rolle, denn Magnesium gehört als Cofaktor für mich einfach mit dazu. Deshalb denke ich Vitamin D nie ganz losgelöst, sondern immer im Gesamtbild.
4. Vitamin C und Zink
Vitamin C und Zink sind für mich ebenfalls echte Basics – gerade dann, wenn ich das Immunsystem meiner Kinder sinnvoll unterstützen möchte. Nicht als Wundermittel, nicht als Ersatz für Ernährung, sondern als Bausteine, die ich besonders in der kälteren Jahreszeit oder in anstrengenden Phasen gern im Blick habe.
Wenn überall geschnieft und gehustet wird, finde ich es einfach sinnvoll, den Körper nicht erst dann zu beachten, wenn schon alles im Eimer ist. Vitamin C und Zink gehören für mich deshalb nicht in die Kategorie „kann man mal machen“, sondern eher zu den Dingen, die ich bewusst gebe.
Meine Kinder mögen die Wowtamins Immun*. Und ja, ich gehe hier den „Nachteil“ der Gummies ein, dass sie Zucker oder eine alternative enthalten, denn meine Kinder schlucken noch keine Kapseln – auch keine kleinen und auch Lutschpastillen waren geschmacklich leider nicht möglich. Da darf jeder für sich persönlich schauen, was die Kinder mögen oder auch nicht.
Und was ist mit einem Multi?
Ein Kindermulti* kann aus meiner Sicht sinnvoll sein – vor allem in Phasen, in denen ein Kind sehr selektiv isst. Es bleibt jedoch immer nur eine Ergänzung und kein Ersatz für eine gesunde Ernährung.
Denn das Fundament bleibt für mich immer:
- echtes Essen
- ein möglichst stabiler Darm
- ausreichend Schlaf
- viel Zeit draußen
- weniger Dauerzucker
- und ein Alltag, der nicht permanent nur aus schnellen Notlösungen besteht
Wobei wir ehrlich bleiben dürfen: Natürlich gibt es diese Notlösungen. Ich bin selbst Mama. Ich weiß, wie Familienleben manchmal aussieht.
Mein Fazit: Du musst nicht perfekt sein
Wenn du das Immunsystem deines Kindes stärken möchtest, dann fang nicht mit Perfektion an. Fang mit den Basics an.
Schau auf die Ernährung.
Schau auf den Darm.
Schau auf Schlaf & Erholung, frische Luft und echte Mahlzeiten.
Schau auf die Basics wie Vitamin D und Omega 3, Magnesium. Vitamin C und Zink.
Nicht alles auf einmal. Nicht mit schlechtem Gewissen. Nicht unter Druck. Schritt für Schritt reicht völlig. Und ehrlich gesagt ist genau das oft der größte Unterschied: dass wir überhaupt anfangen, bewusster hinzuschauen.
Ich teile hier meine Erfahrungen, meine Beobachtungen und das, was sich für uns im Alltag bewährt hat. Vielleicht hilft dir nicht jeder einzelne Punkt. Aber vielleicht ist genau ein Gedanke dabei, der für dich gerade etwas verändert.
Denn manchmal beginnt es genau so. Mit einem kleinen Gedanken, einem kurzen Impuls.
Du kennst das sicherlich. 😉
Hast du das Gefühl, dein Kind nimmt gerade jeden Infekt mit? Oder habt ihr schon Dinge gefunden, die euch im Alltag gut tun? Schreib es mir gern in die Kommentare – ich freue mich, von dir zu lesen.
Liebe Grüße
Bea
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