Ein Gemüsegarten im Topf – Gemüse im Topf anbauen?

Tomaten in der Pflanztasche - Gemüsegarten im Topf

Letztes Jahr habe ich mangels Alternativen viel Gemüse im Topf angebaut. Unser Garten war noch nicht ganz so weit, um im Frühjahr direkt im Beet beginnen zu können. Unsere Beete kamen erst sehr viel später. Auf eigenes Gemüse wollte ich dennoch nicht verzichten und so kam es, dass ich mich mit dem Gemüseanbau im Topf beschäftigt habe. Und ich startete mit der Frage: welches Gemüse im Topf anbauen?

Viele, jedoch nicht alle Gemüsesorten lassen sich im Topf anbauen. Mittlerweile gibt es für einige Gemüsesorten spezielle Züchtungen, welche sich speziell für den Anbau im Topf eignen.

Zurück zu den Wurzeln – Vorteile des Selbstanbaus

Einmal in den Garten, Terrasse oder Balkon und zurück. Wenn das kein kurzer Weg ist! Schnell das eigene Gemüse ernten. Salat frisch gepflügt.

Kinder lernen wie das Gemüse entsteht und können beim Wachsen zuschauen. Sie können beim Pflanzen, Pflegen und Ernten mithelfen oder auch mal direkt von der Pflanze naschen.

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Gemüsegarten im Topf

Wenn das alles kein Grund für einen eigenen kleinen Gemüsegarten im Topf ist! Selbst angebaut und geerntet wird es gleich noch einmal mehr genossen!

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Gemüse im Topf anbauen – welches Gemüse eignet sich?

Natürlich ist es schön, wenn am Ende der Anbau im Topf auch erfolgreich war und reichlich geerntet werden kann. Gestartet bin ich daher im letzten Jahr mit den bekannten „pflegeleichten und schnellen Gemüsesorten“ wie z.B. den Radieschen und Salat. Auch die Klassiker „Tomaten- und Paprikapflanzen“ hatten wir im Topf und werden wir auch in diesem Jahr wieder im Topf anbauen.

Hier eine kleine Auswahl welches Gemüse im Topf angebaut werden kann:

  • Buschbohnen
  • Chilis
  • Feldsalat
  • Gurken
  • Kartoffeln
  • Kräuter
  • Mangold
  • Mohrrüben
  • Paprika
  • Pastinaken
  • Portulak
  • Radieschen
  • Rucola
  • Salat
  • Spinat
  • Tomaten
  • Zucchini
  • Zuckerschoten

Gemüse im Top anbauen – die Anfängerfehler

Getreu dem Motto „Probieren geht über Studieren“ habe ich einfach angefangen und erstmal geschaut wie es sich entwickelt. Und dabei sind mir natürlich auch Fehler passiert, aus denen ich gelernt habe. Unter anderem können die Töpfe nicht groß genug sein!

Insbesondere Tomaten möchten und lieben große Töpfe (und bitte nur eine Pflanze pro Topf!)! Meine Pflanztaschen* waren mit 10 Litern leider zu klein. Die Ernte war zwar dennoch reichlich, jedoch mussten wir unglaublich viel gießen, da in den kleinen Pflanztaschen die Erde sehr schnell ausgetrocknet ist. Besser ist es einen Topf mit mindestens 20 Litern* zu nehmen.

Ein weiterer Fehler war, das ich zu wenig pikiert habe bzw. die Abstände der Pflanzen zueinander nicht ausreichend war. Dadurch hatten die einzelnen Pflänzchen natürlich nicht genügend Platz, weshalb zum Beispiel die Karotten sehr klein geblieben sind.

Gemüse im Topf anbauen – so gelingt es leichter

Kennt ihr das Problem im Herbst/Winter, die Blumen sind verblüht, das Gemüse geerntet, was bleibt ist die Frage wohin mit den vielen Töpfen? Ich bin mittlerweile großer Fan von Pflanztaschen*, da diese sich zusammenfalten und weglegen lassen.

Auch im Balkonkasten können einige Gemüsesorten wie zum Beispiel Radieschen*, Buschbohnen, Pflücksalat* oder Zuckerschoten* wachsen.

Bei Saatbändern* oder Saatscheiben haben die Samen bereits den richtigen Abstand zueinander. Das Vereinzeln (Pikieren) der Pflänzchen entfällt und erleichtert somit den Gemüseanbau im Topf. Wer nicht selber säen mag kann natürlich auch Jungpflanzen kaufen.



Spezielle Züchtungen ermöglichen selbst den Anbau auf sehr wenig Platz. Mittlerweile gibt es Balkontomaten*, Zucchini* speziell für den Topf oder Mini-Auberginen*.

Beim Anbau im Topf ist das richtige Gießen und Düngen wichtig. An heißen Sommertagen reicht einmal gießen am Tag nicht mehr aus. Dann freuen sich die Pflanzen über Wasser am frühen Morgen und späten Abend. Je größer der Kübel, desto länger hält sich die Feuchtigkeit und umso geringer die Gefahr, dass die Pflanze vertrocknet.

Beim Düngen* muss auf den individuellen Nährstoffbedarf der einzelnen Gemüsepflanzen geachtet werden (Stark-, Mittel- und Schwachzehrer). Dünger gibt es in flüssiger Form oder auch als Langzeitvariante in Stäbchenform.

Zum Schluss ein kleiner Hinweis

Aber Achtung! Auch einige Gemüsepflanzen sind in ungekochtem oder unreifem Zustand giftig z.B. rohe Bohnen, das Grün der Kartoffel, Auberginen, unreife und noch grüne Tomaten.

Ich wünsche euch viel Freude beim Anbauen 🙂

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