Kleidung für schlanke Babys & Kleinkinder finden: Hilfe, die Hose rutscht!

Hilfe die Hose rutscht. Kleidung für schlanke Babys
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Die letzten Wochen ist es etwas ruhiger geworden auf dem Blog. Das lag zum einen sicherlich daran, dass wir das gute Wetter genutzt haben und viel Zeit im Garten und der Sandkiste verbracht haben.

Zum anderen jedoch auch daran, dass ich mal wieder auf der Suche nach den passenden Hosen für meinen sehr schlanken Emil war. Kleidung für schlanke Babys oder Kleinkinder zu finden, ist leider alles andere als leicht! Insbesondere Hosen, stellen für uns eine Herausforderung dar.

Was bedeutet für mich schlank?

Eigentlich hatte ich gedacht, dass wir super ausgerüstet sind für den Sommer. Bis ich dann die Hosen rausgeholt und festgestellt habe, dass sie allesamt vom Popo rutschen. Und wieder einmal ging die Sucherei los.

Wieder einmal stellte ich mir die Frage, ob wir denn die einzigen Eltern sind, die immer wieder auf der Suche nach Kleidung für schlanke Babys bzw. Kleinkinder sind? Doch was bedeutet für mich eigentlich schlank?

Für mich bedeutet es, dass mein kleiner Mann ein Fliegengewicht ist, normale Hosen ihm allesamt vom Popo rutschen und um es für euch noch anschaulicher zu gestalten: er bewegte sich stets nahe, auf oder unterhalb der untersten Perzentilkurve für Körpergewicht (P3, gemäß Kinderuntersuchungsheft).

kleidung schlankes baby

Wo ich fündig werde…

Mittlerweile habe ich mir ein gutes Bild machen können, welche Kleidungsstücke und Marken auch bei meinem schlanken Emil sitzen. Und da ich immer noch glaube, dass es sicherlich auch noch andere Muttis und Papis mit dieser Herausforderung „Kleidung für schlanke Babys“ zu finden gibt, teile ich heute meine Erkenntnisse.

Ich kaufe gern auf dem Flohmarkt und ich liebe Nummernflohmärkte. Leider passen viele Kleidungsstücke einfach nicht meinem schlanken Emil. Manchmal sind sie einfach zu weit geschnitten oder getragen etwas ausgeleiert. Daher bin ich mittlerweile immer mehr dazu übergangen einiges ebenfalls neu zu kaufen.

Es ist nicht der ökologischste Weg, nicht der günstigste. Für uns mittlerweile jedoch der Weg, der am wenigsten Nerven kostet und am einfachsten ist.

Unterschiedliches Alter, unterschiedliche Größen, unterschiedliche Bedürfnisse.

Die ersten Monate haben wir Emil am liebsten Einteiler* oder Pumphosen* angezogen. Gerade als Emil noch klein war, waren Einteiler oder Overalls* die beste Möglichkeit unser kleines Winterbaby kuschelig warm anzuziehen. Kuschelkleidung, ohne das etwas drückte und rutschte.

Bei Einteilern waren Knöpfe im Schritt sehr praktisch. Dank diesen musste ich Emil beim Wickeln nicht alles komplett über den Kopf ziehen. Für die kleinen Größen (bis ca. 62) gibt es sowohl Einteiler als auch Stoffhosen mit integriertem Fuß*. So blieben die Füße schön warm.

Sobald der kleine Mann größer und beweglicher wurde und zudem der Sommer kam, verzichteten wir auf Hosen und Einteiler mit Fuß. Stattdessen wurden Pumphosen der Renner! Wer nähen kann und auch Lust dazu hat kann selber Pumphosen nähen oder wundervolle Modelle bei Etsy* kaufen.

Doch Achtung! Auch bei Pumphosen ist es uns schon passiert, dass sie Emil vom Popo gerutscht sind…also vorher lieber die Bundweite erfragen.

Kleidung für schlanke Babys / Kleinkinder: Worauf ich beim Kauf achte und unsere liebsten Kleidungsstücke. 

Oberteile

Bei Oberteilen* ist es natürlich noch nicht so schwierig…denn lieber ist etwas zu weit als zu eng. Sollten Oberteile* doch mal viel zu weit und groß ausfallen, lege ich sie einfach etwas beiseite und warte ab, bis Emil hineingewachsen ist.

Bodys

Passende Bodys zu finden wird schon schwieriger. Gute Erfahrungen habe ich mit Petit Bateau* gemacht und zum Teil auch mit Tchibo. Ob Kurz*– oder Langarmbody* ist glaube ich Geschmacksache und kommt auch darauf an, was du deinem Kind noch drüber ziehen möchtest.

Tchibo hat nur Doppelgrößen und nach meiner Erfahrung, fällt vieles häufig tendenziell größer aus. Dafür sind einige Bodys wunderbar schmal geschnitten.

Im Winter hingegen ziehe ich meinen Kids lieber Bodys aus Wolle/Seide* an. Sie halten schön warm und sind gleichzeitig temperaturausgleichend.

Hosen

Bei Hosen achte ich besonders auf einen weichen Bund*, einen Bund zum Binden oder im Idealfall einen verstellbaren Gummibund. Letzterer ist häufig in der Hose bzw. Jeans integriert, sodass der Bund mittels Knopf enger gestellt werden kann. Diese sind seit ca. dem zweiten Lebensjahr super und sehen vor allem wie eine normale Jeans/Hose aus.

Zuhause tragen sie auch gerne Hosen aus Wolle/Seide*. Sie sind zwar etwas teurer, können jedoch wunderbar zwei Größen lang getragen werden.

Eine schöne Alternative sind auch Latzhosen*. Bei diesen achte ich darauf, dass sie Druckknöpfe haben. Druckknöpfe sind bezüglich des Gewichts in der Regel nicht so schwer wie andere Verschlüsse. Unpraktisch werden Latzhosen wieder, sobald die Töpfchenzeit beginnt. Denn dann dauert es doch etwas länger, diese auszuziehen.

Wollwalk-Overall

Für mich sind sowohl bei Babys als auch bei Kleinkindern Wollwalk-Overalls die kuscheligste und beste Möglichkeit sein Kind warm anzuziehen. Ich bin ein großer Fan der Marke Ehrenkind. Die Overalls fallen nicht so extrem breit aus, wie es teils andere Modelle tun und sind zudem super robust.

Die Vorteile von Wolle, Wolloveralls und meinen ausführlichen Erfahrungsbericht findest du in diesem Beitrag.

Und hier noch mal eine kleine Zusammenfassung für den nächsten Einkauf:

  • Bodys: Marken, die schlank ausfallen wie z.B. Petit Bateau, Tchibo, Wolle/Seide Bodys von Cosilana, Engel oder DM
  • Oberteile: Lieber zu weit, als zu eng 😉
  • Untereile: Pumphosen, Latzhosen, Hosen mit Schlupfbund oder/ und Band zum Binden

Ich wünsche dir viel Spaß beim Shoppen 🙂

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