Fühlst du dich auch manchmal wie im Mama Burnout? Die ehrliche Wahrheit über mein Doppelleben & 7 Tipps

Fühlst du dich auch manchmal dem Mama Burnout nahe? Tipps, Humor & Selbstfürsorge für Mütter - ein Mut machender Blogbeitrag.
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Heute möchte ich mit dir in meinem Blogbeitrag über ein Thema sprechen, das wohl viele Mamas da draußen betrifft: das Gefühl, mitten im Mama Burnout zu stecken.

Als zweifache Mama kann ich mit vollem Herzen behaupten, dass ich mich oft wie eine Superheldin fühle – nur ohne Superkräfte. Doch statt dir hier eine Märchenstunde zu erzählen, möchte ich offen, ehrlich und direkt über meine Erfahrungen berichten. Ich möchte dir Mut machen und zum Schmunzeln einladen.

Tabu: Mama Burnout?

Ich bin eine Mama – zweifach. Von außen betrachtet mag es so aussehen, als würde ich das alles mühelos hinbekommen, als hätte ich das Mama-Sein im Schlaf gelernt. Aber lasst mich dir ein kleines Geheimnis verraten: Das ist alles nur Fassade!

Hinter der Fassade steckt eine Frau, die oft genug nicht weiß, wo ihr der Kopf steht.

Die Herausforderungen des Mama-Daseins sind real und wir alle stoßen an unsere Grenzen. Gefühlt, spricht darüber nur kaum jemand, es scheint ein Tabu zu sein. Und deswegen fange ich heute einmal damit an, darüber zu sprechen!

Es gibt Tage, an denen ich mich frage, ob ich jemals ausreichend Schlaf bekommen werde. Oder ob ich jemals wieder einen Moment für mich haben werde, um einen Kaffee in Ruhe zu genießen  – ohne dass er kalt wird.

Oder ob ich jemals wieder alleine und in Ruhe auf Toilette gehen kann – ohne das sofort wieder jemand „Mamaaaaa“ ruft.

Was bedeutet „Mama Burnout“?

Mama Burnout bezieht sich auf einen Zustand der emotionalen, körperlichen und mentalen Erschöpfung, der bei Müttern auftritt, die über einen längeren Zeitraum hinweg chronischem Stress, Überlastung und Belastung ausgesetzt sind.

Es ist das Ergebnis eines anhaltenden Ungleichgewichts zwischen den Anforderungen der Mutterschaft und den verfügbaren Ressourcen zur Bewältigung dieser Anforderungen.

Mama Burnout äußert sich oft durch ein Gefühl der Erschöpfung, der Überforderung und der Niedergeschlagenheit. Mütter, die unter Mama Burnout leiden, fühlen sich oft leer, ausgebrannt und haben das Gefühl, dass ihre Bedürfnisse und ihre Identität als Individuum in den Hintergrund gedrängt werden.

Die Symptome von Mama Burnout können körperlich, emotional und kognitiv sein. Dazu gehören beispielsweise Müdigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Ängstlichkeit, depressive Stimmung, Konzentrationsschwierigkeiten und ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

In schwereren Fällen kann Mama Burnout zu einem Verlust des Interesses an der Mutterschaft und zu einem Gefühl der Entfremdung von den eigenen Kindern führen.

Mama Burnout ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein reales Phänomen, das viele Mütter betreffen kann. Es ist wichtig, auf sich selbst zu achten, Grenzen zu setzen, Unterstützung zu suchen und sich selbst zu erlauben, auch einmal Pausen einzulegen und Selbstfürsorge zu praktizieren.

Solltest du dich online auf die Suche nach den Suchwörtern „Stress, Mama und Burnout“ begeben dann wirst du Zeilen wie die folgenden finden:

Und nun mal ehrlich!  Wer hat sich nicht schon einmal im stressigen Mamaalltag überfordert gefühlt oder hatte Phasen, in denen man gesagt hat „ich bin kurz vorm Burnout“?

7 Tipps, die dir helfen können

Doch trotz all dieser Zweifel und Momente der Verzweiflung gibt es ein paar praktische Tipps und Ratschläge, die mir geholfen haben, mit der bestehenden Überforderung und Erschöpfung in dem Moment umzugehen. Und vielleicht können sie auch dir helfen.

Das heißt natürlich nicht, dass es mit diesen Tipps immer leicht sein wird 😉 denn diese zu befolgen, das schaffe ich auch nicht immer…

1. Stelle deine Bedürfnisse an die erste Stelle

ja, du hast richtig gehört. Selbstfürsorge ist kein Egoismus, sondern eine Notwendigkeit. Nimm dir Zeit für dich selbst, sei es für ein entspannendes Bad, ein gutes Buch oder einfach nur einen Spaziergang an der frischen Luft.

Du verdienst es, aufzutanken, um dann mit frischer Energie für deine Lieben da zu sein!

2. Lass los von Perfektion

Niemand ist perfekt, auch keine Supermama. Es ist in Ordnung, wenn das Haus mal nicht makellos ist oder wenn das Essen nicht wie ein Gourmetgericht aussieht. Konzentriere dich darauf, Momente mit deinen Kindern zu schaffen, anstatt dich in einem endlosen Streben nach Perfektion zu verlieren.

3. Fordere Unterstützung ein

Du musst nicht alles alleine schaffen. Lass deinen Partner, die Großeltern oder Freunde in dein Team kommen. Sie möchten helfen, aber manchmal müssen sie daran erinnert werden.

Scheue dich nicht, um Unterstützung zu bitten, sei es für einen Abend alleine oder einfach nur, um einen Moment zum Durchatmen zu haben.

4. Finde Gleichgesinnte

Nichts ist wertvoller als der Austausch mit anderen Mamas, die ähnliche Erfahrungen machen. Such dir Online-Communities, tritt einer Müttergruppe bei oder organisiere regelmäßige Treffen mit anderen Mamas in deiner Umgebung.

Gemeinsam könnt ihr euch gegenseitig stärken, Tipps teilen und euch auch mal über die lustigen Seiten des Mama-Daseins amüsieren. Denn ehrlich gesagt, manchmal ist Lachen die beste Medizin, um mit der Überforderung umzugehen.

5. Humor als Lebensretter

Ja, es gibt sie, die Momente, in denen man eigentlich heulen möchte, aber stattdessen einfach lacht. Zum Beispiel, wenn du mitten in der Nacht im Halbschlaf versuchst, eine Windel zu wechseln, aber dabei versehentlich das Baby mit Feuchttüchern dekorierst.

Oder wenn du mit den Kindern aus dem Haus willst (das loskommen dauert natürlich gefühlt Stunden!) und feststellst, dass du nur noch Babysocken in deinen Schuhen hast. Lerne, über solche kleinen Missgeschicke zu lachen, denn sie gehören zum Mama-Dasein dazu.

6. Die Kunst des Improvisierens

Als Mama musst du oft improvisieren und aus jeder Situation das Beste machen. Wenn die Kleinen dich mitten im Supermarkt mit einer Extraportion Chaos überraschen, dann werde zur Königin des spontanen Ablenkungsmanövers.

Du wirst erstaunt sein, wie kreativ du werden kannst, wenn es darum geht, einen Wutanfall zu verhindern oder eine Situation zu entschärfen. Also, lass deiner Kreativität freien Lauf und werde zur Meisterin des improvisierten Mama-Dramas.

7. Zeit für dich und deinen Partner

Zwischen all dem Mama-Trubel ist es wichtig, Zeit für dich und deinen Partner zu finden. Plant regelmäßige Date Nights ein, auch wenn sie vielleicht nur zuhause auf der Couch stattfinden. Legt eure Lieblingsserie ein und genießt bewusst ein paar Stunden nur zu zweit.

Denn ein glückliches Elternpaar ist die Basis für eine glückliche Familie.

Das Mama-Dasein kann eine echte Herausforderung sein. Es gibt Tage, an denen wir uns überfordert fühlen und uns wünschen, wir könnten einfach mal kurz aus dem Fenster fliegen.

Doch trotz all der Herausforderungen und Momente der Überforderung, sind wir Mamas auch echte Superheldinnen. Wir jonglieren mit Windeln, Schlafmangel und Kinderchaos, während wir gleichzeitig unsere Liebe und Fürsorge geben.

Also erinner dich daran, dass du nicht allein bist. Suche dir Unterstützung, lache über die kleinen Missgeschicke und nehme dir bewusst Zeit für dich selbst. Denn du bist großartig, so wie du bist. Und am Ende des Tages ist es die Liebe und Hingabe, die wir unseren Kindern schenken, die zählt.

Und vergesse nie: für dein Kind wirst du immer die Super (-Heldin-)Mama sein!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen humorvollen und authentischen Weg durch das Mama-Dasein. Lass uns gemeinsam stark sein und das Beste aus unseren manchmal überforderten, aber wundervollen Leben als Mamas machen.

Eure zweifach Mama,

Bea

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