6 Tipps, um eine entspannte Mama (oder Papa) zu sein

Tipps um eine entspannte Mama zu sein

Hast du dich auch schon mal gefragt, wie du neben deinem Vollzeit-Mama da sein entspannt bleiben kannst und dir dadurch das Leben etwas leichter machen kannst? Bzw. es schaffen kannst überhaupt erstmal etwas entspannter zu werden? Denn seien wir mal ehrlich, es ist anstrengend rund um die Uhr für so ein kleines Wesen da zu sein. Und dann sollst du noch eine entspannte Mama sein? 24/7, 356Tage im Jahr, quasi ohne jemals Urlaub zu haben?

Ich bin gerne Mama, es ist meine bisher tollste Aufgabe, die ich jemals hatte und dennoch ist es wohl auch die anstrengendste und forderndste. Wie soll es da bitte auch noch möglich sein eine entspannte Mama zu sein? Diese sechs kleinen Tipps helfen mir durch den Alltagstrubel auf dem Weg eine entspannte Mama zu sein und vielleicht auch bald dir:

1. Auszeiten

Auszeiten und wenn sie noch so kurz sind, machen dich zu einer besseren Mama (oder auch Papa) und dadurch auch gleichzeitig zu einer entspannteren Mama.

Schaffe dir Auszeiten und wenn es nur bedeutet 20 Minuten alleine duschen zu können! Eine Kurkuma Latte oder ein Espresso (oder was du gerne trinkst) nach dem Mittagessen, wenn dein Kleines schläft. 20 Minuten in die Badewanne, ein gutes Buch oder auch einfach mal von einer Serie auf Netflix berieseln lassen. Wenn das nicht dazu führt eine entspannte Mama zu werden 😉

Egal was und egal wie kurz oder lang. Wenn du hast, binde Oma und Opa mit ein. Das tut allen gut :-). Wenn der Papa arbeitet, dann gibt es eine Papa-Zeit am Wochenende (oder auch umgekehrt). Wechselt euch ab, damit jeder zu seiner Auszeit kommt. Selbst der Einkauf im Supermarkt kann alleine zu einer Auszeit werden!

Ich weiß noch wie ich nach knapp über einem Jahr das erste Mal abends alleine auf einem Neujahrstreffen war. Das erste Mal für drei Stunden alleine unterwegs. Es war großartig. Natürlich habe ich trotzdem ständig auf das Handy geschaut und war etwas unruhig. Es hat sich merkwürdig und zugleich großartig angefühlt.

2. Schlafrhythmus

Passe dich dem Rhythmus deines Kindes an. Wenn dein Kind schläft dann nutze die Zeit für dich. Für eine kleine Auszeit oder um selbst etwas schlaf nachzuholen. „Schlafe wenn dein Baby schläft“ ist sicherlich ein Klassiker unter den Tipps.

Insbesondere während der Babyphase jedoch auch ein ungemein sinnvoller! Wenn du tagsüber nicht schlafen möchtest oder kannst, dann probiere es doch einfach mal aus abends mit deinem Baby schlafen zu gehen. Letzteres ist bei uns schon häufiger vorgekommen 🙂 Wie soll Mama schließlich eine entspannte Mama sein, wenn sie an Schlafmangel leidet? Ausgeschlafen klappt es besser!

Ps. Der Haushalt läuft nicht weg (es sei denn es stört dich ungemein und du musst es unbedingt aufgeräumt haben). Dann helfen vielleicht diese Tipps.

3. Mitgefühl

Bemitleide dich nicht, weil dein Kind weint oder dich nicht schlafen lässt. Es möchte dich nicht ärgern. Es kann nur leider nicht anders. Stattdessen habe Mitgefühl und sage dir immer wieder „es ist die Art deines Kindes sich dir mitzuteilen, es möchte dir etwas sagen“. Und auch diese Phase geht vorbei.

Wenn es weint, dann stimmt etwas nicht. Vielleicht hat es Hunger, Bauchweh, ist müde oder der Mama-Akku möchte einfach mal wieder aufgeladen werden. Vertraue auf dein Bauchgefühl und finde heraus, was dein Kleines benötigt. Dein Baby/ Kind ist ein kleines gutes Wesen, es möchte dich nicht ärgern.

Auch ich habe es erlebt. Ich habe mich manchmal dabei ertappt, wie ich einfach nur genervt war. Wir sind schließlich alle nicht perfekt und nicht alle Tage sind gleich gut. Dennoch hat es mir dann jedes Mal geholfen, mir selbst zu sagen, dass mein kleiner Schatz mich nicht ärgern möchte. Er kann sich einfach nicht anders mitteilen. Außerdem: wenn Mama schlechte Laune hat, hat klein Emil auch schlechte Laune…so ist das nun einmal…

Es gibt ganz wundervolle Ratgeber, die dir helfen dein Baby besser zu verstehen. Zum Beispiel Babyjahre* von Largo und In Liebe wachsen* von Dr. Gonzáles. Hier habe ich die Ratgeber vorgestellt.

4. Sport & Ernährung

Schaffe bzw. suche dir Möglichkeiten Sport zu machen. Nicht nur dein Rücken dankt es dir, du wirst dich auch fitter fühlen. 🙂 Mittlerweile gibt es viele tolle Möglichkeiten. Entweder zuhause per App (Seven – 7 Minuten Training, Brigitte Fitness Yoga, Pilates etc.), Live-Training oder im Sportstudio mit Kinderbetreuung.

Achte außerdem auf möglichst gesunde, frische und abwechslungsreiche Lebensmittel. Sie geben mehr Energie und versorgen dich mit Ballaststoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und vielem mehr. Baue Nüsse, gesunde Öle, viel Obst und Gemüse in deinen Speiseplan ein und trinke viel Wasser oder (ungesüßten) Tee. Starte mit einem gesunden Frühstück.

Folge dabei deinem Bedürfnis und Appetit! Ich hatte nach der Schwangerschaft einen unglaublichen Heißhunger auf Salami. Für mich nicht unbedingt ein gesundes Lebensmittel da industriell verarbeitet. Aber mein Körper brauchte es zu dem Zeitpunkt. Besser gesagt ich brauchte das Eisen. Ebenso hatte ich nach jedem Krankenhausbesuch (davon hatte ich während der Schwangerschaft leider einige) stets einen wahnsinnigen Appetit auf Gemüsesuppe. Gemüse kam dort nämlich leider etwas kurz…

Häufig haben wir verlernt auf unseren Körper zu hören und wissen gar nicht mehr was uns gut tut. Höre auf deinen Körper und deinen Appetit! Und ja, auch Schokolade tut in Maßen gut 🙂

Und was ist mit dem inneren Schweinehund? Tja, den kenne ich auch nur zu gut: Wer nicht will findet Ausreden, wer will findet Wege! Also los geht’s 🙂

5. Frische Luft

Geht raus an die frische Luft! Das tut Kind und Mama/ Papa gut. Außerdem gibt es dort so wahnsinnig viel zu entdecken. Die Hunde im Park, die Enten im Teich, die vielen großen und kleinen Bäume. Baumstämme auf denen geklettert werden kann. Tannenzapfen oder Eicheln die gesammelt werden können.

6. Perfekt unperfekt

Zu guter Letzt: Niemand ist perfekt! Stattdessen lieber perfekt unperfekt! Mach dich nicht verrückt, wenn es mal nicht so läuft. Jeder hat mal schlechte Tage. Es sind nicht alle Tage gleich und vor allem nicht gleich gut. Dein Zuhause muss nicht aussehen wie eine Möbelausstellung. In einem Zuhause wird nicht nur gewohnt, sondern auch gelebt! Und dann darf auch mal etwas (mehr) rumliegen.

Erwartungshaltungen der anderen, dürfen gern auch bei den anderen bleiben. Und auch deine eigenen Erwartungshaltungen an dich selbst sollten nicht unerreichbar sein. Tue was für dich und deine Familie das Richtige ist und nicht was die Gesellschaft uns manchmal gerne erzählen möchte.

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