Mein neuer Alltag mit Baby und Kleinkind – Wäscheberge, strahlende Kinderaugen und meine 5 Wege durch den Alltagstrubel

Der neue Alltag mit Baby und Kleinkind - was sich geändert hat und meine 5 Wege durch den Alltagstrubel
Dir gefällt der Beitrag? Dann pinne oder teile ihn 🙂

Die Zeit rennt! Jetzt sind bereits die ersten fünf Monate und der neue Alltag mit Baby und Kleinkind vorbei. Nur wenige Monate ist es her, da habe ich als bald 2-fach Mama über Veränderungen und mein damaliges Gedankenkarussel geschrieben.

Die Umstellung von keinem Kind zum ersten Kind habe ich als gravierender empfunden, als nun auf zwei Kinder. Viele meiner Gedanken waren unbegründet…Die Geburt lief wie geplant. Wir schafften die 40 Minuten ohne Probleme ins Krankenhaus und nicht ganz zwei Stunden später war die kleine Maus da und wir am selben Tag wieder zuhause.

Auch der Stillstart verlief ohne Probleme, wodurch auch die Nächte recht entspannt sind (Stillen im Schlaf 😉 ). Irgendwie werde ich auch beiden Kinder gerecht…(fragt mich bloß nicht wie *g*)

Nun blicke ich bereits auf die ersten fünf Monate und den neuen Alltag mit Baby und Kleinkind zurück…

Was hat sich verändert im Alltag mit Baby und Kleinkind?

Es wäre nicht ehrlich, wenn ich nun behaupten würde, dass sich nichts geändert hat. Der Alltag mit Baby und Kleinkind ist ein anderer, als vorher mit nur einem Kleinkind.

Jetzt möchten zwei Kinder gewickelt werden, haben zwei Kinder Hunger, schlafen zwei Kids bei uns im Bett und benötigen zwei Kinder Aufmerksamkeit. Schlafen sie zur selben Zeit ist es der Jackpot!

Wickeln im Akkord, Essen für den Großen, Brust für die Kleine – parallel versteht sich. Wenn dann auch noch beide zeitgleich weinen, treibt es mir schnell mal die Schweißperlen auf die Stirn.

Spazierengehen mit Kinderwagen und Laufrad ist ebenfalls nur etwas für starke Nerven, zumindest solange der Große das Stop noch nicht so richtig ernst nimmt… beiden gerecht werden und dann noch die eigenen Bedürfnisse stillen? Gefühlt nicht möglich…

So schlimm ist es gar nicht…

Und dennoch muss ich ehrlicherweise sagen, dass der neue Alltag mit Baby und Kleinkind nicht so schlimm ist, wie ich es befürchtet hatte. Denn irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem wir uns neu eingespielt haben. Die ersten Monate sind daher wohl am intensivsten…

Denn zum Glück kommt es selten vor, dass beide gleichzeitig weinen. Der Große ist mittlerweile mit dem Laufrad sicherer unterwegs und wartet an der Straße oder bleibt bei „Stop“ auch wirklich stehen.

Für mich ist es natürlich eine Erleichterung, dass Emil vier Tage die Woche für 3,5 Stunden zur Tagesmutter geht und auch die Oma nebenan wohnt. Jedoch haben wir auch sechs Wochen gemeinsam zuhause sehr gut überstanden.

An dieser Stelle Hut ab an all die Eltern, die ihre Kids drei Jahre ganz alleine zuhause betreuen. Da freut man sich abends wirklich aufs Bett!

Tja, was hat sich nun geändert und was hilft mir in meinem Alltag?

# Akzeptanz…im Schneckentempo voran…

Die Zeit für sich war vorher mit nur einem Kind schon rar, jetzt ist sie kaum noch vorhanden. Hier heißt es Abstriche machen, im neuen Alltag mit Baby und Kleinkind ist es nicht möglich alles zu schaffen…die eigene Erwartungshaltung steht mir persönlich häufig noch etwas im Wege.

Ich möchte meine Zeit gern nutzen und neue Dinge lernen (Weiterbildungen) und ausserdem auch noch meinen Ausgleich haben (Blog)…das geht halt dann nur im Schritttempo, wenn beide Kinder schlafen (aber es geht!). Sprich in den Abendstunden oder vormittags, wenn der Große ein paar Stunden bei der Tagesmutter ist und die Kleine schläft.

Ebenso leidet jedoch die Zweisamkeit mit dem Partner. Ironischerweise wurde dies bei uns besser, seitdem der Große keinen Mittagsschlaf mehr macht. Denn seitdem liegt er abends häufig schon um 18:30 Uhr im Bett und mein Mann und ich haben somit einen langen Abend für uns.

Die Kleine liegt dann noch fröhlich zappelnd mit auf der Couch, bevor sie auch irgendwann schläft oder manchmal auch regelrecht fordert, dass wir mit ihr schlafen kommen. Es ist so, wie es ist. Mit Kindern ist jeder Tag anders und Rhythmen ändern sich. Bis dahin heißt es tief durchatmen und die Situationen so zu akzeptieren wie sie sind.

 # Das beste draus machen und das Kleinkind helfen lassen

Gefühlt kennen die Wäscheberge nur eine Richtung und zwar in die Höhe! Bei der einen verursacht durch auslaufende Windeln oder spucken, bei dem anderen durch den täglichen Besuch im Garten oder Spielplatz.

Aber jammern hilft niemandem und außerdem gibt es schlimmeres als Wäscheberge 😉

Der Große hilft schon fleißig mit. Der Laufwagen wird zum Wäschemobil umfunktioniert und er freut sich wie ein Schneekönig, wenn er die Wäsche auf diese Weise zur Waschmaschine bringen darf. Dauert natürlich etwas länger, jedoch wird auch im Schneckentempo irgendwann die Wäsche fertig…

Mehr Ideen, bei denen dein Kleinkind im Haushalt helfen kann, findest du hier…

# Genieße die Zeit mit deinen Kindern! Der Haushalt kann warten

Der Haushalt läuft nicht weg, die Zeit mit den Kindern gefühlt schon und bevor wir mit den Fingern schnippen können, ist das erste Jahr bereits vorbei. Es gibt wichtigere Dinge, als saubere Fenster und ein Fußboden, von dem gegessen werden kann (mein Mann würde jetzt widersprechen;-) )

Mir persönlich sind glückliche und zufriedene Kinder wichtiger, als ein immer und zu jeder Zeit aufgeräumtes Haus.

# Organisation ist alles

Ich bin kein Putzmuffel (auch wenn der vorherige Punkt es vermuten lassen könnte), sondern möchte lediglich nicht die Geißel des Haushaltes werden…Außerdem macht es mich unzufrieden, wenn ich gar nichts geschafft habe am Tag. Egal ob es sich dabei um ein persönliches ToDo oder die Wäsche handelt. Dagegen hilft ein wenig Organisation.

Morgens nehme ich mir stets 30 Minuten bis eine Stunde Zeit, um die Küche aufzuräumen und das schlimmste Chaos zu beseitigen. Die Kleine schläft derweil häufig bei mir in der Trage. Von meiner Bloggerfreundin Moni bekam ich den Tipp einen Wochenplaner auf Papier zu machen…

Eigentlich lebe ich mehr in der digitalen Welt, jedoch hilft es wirklich sich einige wichtige Punkte und ToDos auch mal wieder analog zu notieren und sich den Tag dadurch etwas besser strukturieren zu können. Z.B. Rückbildung, Brot backen und Blogbeitrag am Montag, schneller Einkauf am Dienstag, Wäsche am Mittwoch, Bad putzen am Donnerstag…

Dazwischen tummeln sich dann noch Handwerker, Telefonate und Papierkram. Wo Organisation nicht mehr weiterkommt, hilft der nächste Punkt…

# Sich das Leben einfacher machen

Mein Lieblingspunkt 🙂 Das Leben einfacher machen!

Mir ist es wichtig den Familienalltag so entspannt wie möglich zu gestalten. Das ist nichts, was immer funktioniert oder von heute auf Morgen, sondern mehr ein langer Prozess. Leichter hingegen ist es den Einkauf zu optimieren und dadurch Zeit einzusparen.

# Ganz viel Liebe und strahlende Kinderaugen

Ohja, Liebe im Überfluss. Der große schaut mich mit seinen großen Kulleraugen an und sagt ganz verträumt „Mami, meine Mami“ die kleine Maus strahlt um die Wette. Da geht einem doch das Herz auf 🙂 in schlechten Momenten, denke ich einfach daran! Strahlende Kinderaugen sind für mich ein Allheilmittel!

Liebe Grüße

Bea

Dir gefällt der Beitrag? Dann pinne oder teile ihn 🙂
Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.