Welche Eigenschaften haben kinderfreundliche Pflanzen für den Garten?

Preiselbeere immergrün

Ich war schon immer gern im Freien und draußen im Garten. Ein Garten erdet ungemein und es ist zauberhaft die Entwicklung und das Wachstum der Pflanzen im Garten zu beobachten. Mit der Planung unseres Familiengartens haben wir bereits etliche Abende verbracht. Möglichst kinderfreundliche Pflanzen für den Garten zu finden hat dabei am längsten gedauert…

Was sind denn überhaupt kinderfreundliche Pflanzen?

Für mich sollte ein Familiengarten und die Pflanzen darin alle Sinne ansprechen. Idealerweise sind kinderfreundliche Pflanzen auch bienen- und schmetterlingsfreundlich. Kinderfreundlich bedeutet für mich ebenfalls, dass von den Pflanzen keine Gefahr ausgeht zum Beispiel im Sinne von Verletzungen oder Vergiftungen.

Radieschen aus dem Topf

Derzeit investieren wir noch enorm viel Zeit in unseren Garten. Das soll sich zukünftig etwas ändern. Wir wünschen uns einen pflegeleichten Garten mit robusten Pflanzen. Pflegeleicht in dem Sinne, dass wir nicht zu viel Arbeit mit den Pflanzen haben, die übrige Arbeit im Garten uns noch Freude bereitet und nicht zur Last wird. Denn weniger Arbeit (pflegeleicht) bedeutet auch mehr Zeit für die Familie + mehr Zeit zum Genießen = mehr Familienglück 🙂

Zusammengefasst haben kinderfreundliche Pflanzen für mich die folgenden Eigenschaften:

  • Nicht hoch oder sehr giftig
  • Möglichst dornenarm oder dornenlos, um die Verletzungsgefahr zu minimieren
  • Vielfältig, bienen- und schmetterlingsfreundlich, denn eine vielfältige Pflanzenwahl sorgt für einen lebendigen Garten mit vielen Insekten und Tierchen. Dies wiederum bedeutet mehr zu entdecken.
  • Pflegeleicht, winterhart und möglichst robust
  • Alle Sinne ansprechen: sehen, riechen, schmecken, fühlen und hören

Eigenschaften kinderfreundliche PflanzenEin kleines Wort zu giftigen Pflanzen im Familiengarten

Mir ist es wichtig, dass keine hoch giftigen Pflanzen (wie zum Beispiel Eisenhut oder Fingerhut) im Familiengarten sind. Wohlwissend, dass sich sicherlich nicht alle giftigen Pflanzen zu hundert Prozent vermeiden lassen. Auch viele beliebte Heckenpflanzen sind giftig und können meiner Meinung nach daher nicht als kinderfreundliche Pflanze betitelt werden.

Wir haben unter anderem Kirschlorbeer und Rotbuchen und unter den blühenden Pflanzen eine Lenzrose, eine Pfingstrose (leicht giftig) und immergrünes Geißblatt im Garten. Letzteres eignet sich einfach hervorragend zur kletternden Begrünung, ohne das es dabei etwas kaputt macht. Und es sieht auch noch gut aus. Ebenso wie die immergrüne Duft-Clematis*. Sieht hübsch aus, ist jedoch auch leider giftig. Manchmal muss vielleicht auch mal ein Kompromiss eingegangen werden.

Auch mit giftigen Pflanzen müssen die Kleinen lernen umzugehen. Hoch giftige Pflanzen wie den Blauen Eisenhut würde ich rigoros aus dem Garten entfernen. Bei anderen abwägen und darauf achten, dass diese nicht mit ungiftigen und vor allem essbaren Pflanzen verwechselt werden können oder sich in deren direkter Nähe befinden.

Gesunder Menschenverstand hilft auch hier und im Zweifel bitte lieber einmal zu viel einen Experten fragen oder Pflanzen entfernen.

Warum du dich für eine vielfältige Pflanzenwahl entscheiden solltest.

Je vielfältiger die Pflanzenwahl und je vielseitiger die Gartengestaltung, desto lebendiger ist auch der Familiengarten und desto mehr haben Kinder hier zu entdecken.

Insekten und kleine Tiere finden hier neuen Lebensraum. Bunte Blumen erfreuen nicht nur den Betrachter sondern liefern auch Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Büsche und Bäume oder auch Hecken bieten Nistplätze für Vögel.

Unter „Pflanzen für die Sinne – eine kleine Auswahl“ verrate ich dir meine Pflanzen-Favoriten, die alle Sinne ansprechen.

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