Pflanzen für die Sinne – eine kleine Auswahl

Radieschen aus dem Topf

Für mich sollte ein Familiengarten alle Sinne ansprechen. Pflanzen für die Sinne sollten somit etwas zum Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen und Hören bieten. Der Gleichgewichtssinn gehört eigentlich auch dazu, wird jedoch häufig gerne vergessen.

Für klein Emil sind ein Rasen zum Spielen und Blumen zum Gießen toll. Pflanzen zum Berühren. Beeren und Gemüse zum Naschen. Und wenn er größer ist soll er die Möglichkeit haben sich unter Sträuchern zu verstecken und auf Bäume klettern zu können. Wir haben zum Glück noch einen „Hausbaum“ im Garten stehen. Eine kleine Kirsche. Wer keinen Hausbaum zum Klettern hat für den ist vielleicht ein Kletterturm eine Alternative.

Naschen erlaubt

Was wäre ein Garten ohne Obst oder Gemüse zum Naschen? Für einige Obstsorten ist selbst auf kleinster Fläche und dem Balkon Platz. Ebenso wachsen auch einige Gemüsesorten hervorragend im Topf. Wenn das nicht kinderfreundlich ist 🙂

Der Beerengarten

Bei den kinderfreundlichen Pflanzen für den Garten dürfen Beeren nicht fehlen.  Denn im Beerengarten darf genascht werden! Außerdem können die kleinen Gartenknirpse hier entdecken wie und wo das Obst wächst und woher es kommt.

Heidelbeere

Ich bin ein großer Beerenfan geworden 🙂 Egal ob Erdbeeren*, Heidelbeeren*, Johannisbeeren*, Jostabeeren, Himbeeren*, Brombeeren*….Beeren sind so wahnsinnig vielfältig und gesund. Viele Beeren, die ursprünglich Dornen haben, gibt es mittlerweile ebenfalls in einer dornenlosen Variante. Auf diese habe ich beim Kauf geachtet. Für alle die nicht so viel Platz haben: Heidelbeeren und Brombeeren gibt es auch schon für den Topf.

Der Gemüsegarten

Ein kleines eigenes Gemüsebeet ist sicherlich der Traum vieler kleiner Gärtner.  Nicht jeder hat dafür jedoch Platz. Gemüsesorten wie zum Beispiel Tomaten, Salat, Radieschen, Mangold oder Chilis wachsen auch gut im Topf. Und für den findet sich häufig auch auf Balkon oder Terrasse ein Plätzchen. Auch ich habe ich dieses Jahr viel Gemüse in Töpfen angepflanzt. Die ersten Radieschen haben wir bereits geerntet und vor Ort vernascht 😉

Blumen gießen mit 15 Monaten

Bitte schnuppern –Lavendel, Vanille und Minze

Wer schnuppert nicht gerne an Blumen und Kräutern? Auch klein Emil steckt bereits gerne sein Näschen in Pflanzen.

Herrliche Duftpflanzen sind zum Beispiel Lavendel, Rosen, die einjährige Vanilleblume und Flieder. Wer auf Stacheln im Garten verzichten möchte, muss dennoch auf Rosen nicht verzichten. Denn auch hier tut sich etwas bezüglich der Kinderfreundlichkeit 😉 Mittlerweile gibt es einige stachelarme bzw. stachelfreie Strauch- und Kletterrosen.

Lavendel

Zu Rosen passen wunderbar Clematis. Und auch die Clematis gibt es in unzähligen, vielfältigen Varianten. In unserem Garten ist eine immergrüne Duft-Clematis* eingezogen und reiht sich damit ganz wunderbar in die Riege der Duftpflanzen. Einen Wermutstropfen hat sie jedoch, die Clematis ist giftig. Ich habe sie etwas nach hinten gepflanzt, sodass klein Emil nicht sofort direkt mit ihr in Berührung kommen kann.

Kräuter duften häufig erst, nachdem sie mit den Fingern zerrieben werden. Und auch hier gibt es wunderbare Düfte für jedes Näschen. Von der klassischen Minze über Thymian, Rosmarin, Salbei, Zitronenmelisse bis hin zum Waldmeister.

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Pflanzen für die Sinne zum Streicheln: wie wäre es mit Gräsern 😉

Klein Emil liebt es Dinge zu befühlen. Im Garten sind dies derzeit hauptsächlich der Tannenbaum, Gräser und Blümchen. Er steht davor, berührt sie und strahlt über das ganze Gesicht. In den Blättern und den Gräsern können wir auch den Wind rascheln hören 🙂

In Beeten wirken Ziergräser auflockernd wie zum Beispiel Pampasgras (gibt es in groß und als Zwergenform), Rutenhirsen, oder auch Seggen (teilweise immergrün). Einige Gräser (z.B. Reitgras Karl Foerster*) nehmen dank schlanken Wuchs nicht ganz so viel Platz für sich in Anspruch. Sie müssen allerdings im Frühjahr einmal runtergeschnitten werden.

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Wir sind große Gräser-Fans, weil sie uns ein bisschen an Urlaub und Strand erinnern. Je nach Größe können Gräser gut zur optischen Raumtrennung und als Sichtschutz eingesetzt werden.

Das Reitgras Karl Foerster habe ich um die Sandkiste herum gepflanzt, so dient es ebenfalls ein klein wenig als Sonnenschutz. Auch vor unserer Terrasse kommt das Reitgras zum Einsatz. Hier ist es optischer Raumtrenner und verwandelt die Terrasse später mal in eine kuschelige Ecke.

Naturnahe Sandkiste

Pflanzen für die Sinne: Freude für das Auge – und nicht nur dafür 😉

Viele Nasch- und Schnupperpflanzen erfreuen ebenfalls das Auge. Ein blühender Apfel- oder Kirschbaum ist herrlich anzusehen und auch Erdbeeren tragen süße klein Blüten bevor die kleinen Beeren wachsen. Aber auch Lavendel und Rosen sind schön anzusehen.

Doch was wäre ein Garten für Kinder ohne Sonnenblumen? Für mich ist die Sonnenblume eine tolle kinderfreundliche Pflanze für den Garten. Sie ist leicht auszusähen, erfreut das Auge und lockt Vögel und Insekten an. Und Sonnenblumenkerne sind obendrein prima zum Knabbern und gesund!

Sonnenblume

Auch Kapuzinerkresse lässt sich schnell aussehen, erfreut das Auge und ist sogar essbar! Die Blüten eignen sich hervorragend als Dekoration für Salate. Geteilte Meinungen gibt es häufig über das Stiefmütterchen. Die einen mögen es, die anderen nicht. Was die wenigsten jedoch wissen ist, dass die Blüten essbar sind und sich somit ebenfalls wunderbar zum Dekorieren von Speisen eignen.

Sonnenhut

Als Stämmchen sehen auch Harlekin-Weiden Hübsch aus und bringen etwas Abwechslung in den Garten. Und wer noch mehr fürs Auge sucht, der wird beim Mädchenauge, Sonnenbraut, Ringelblume (essbar), Spornblume und der Weigelie (ungenießbar aber nicht giftig) fündig.

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 Ich wünsche euch viel Freude beim Auswählen eurer Pflanzen 🙂

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