Bald zu viert! Kleinkind auf das Geschwisterchen vorbereiten.

Kleinkind auf das Baby vorbereiten

Wir sind bald zu viert! Ich kann es selber noch gar nicht richtig begreifen. Gefühlt war mein kleiner Mann gestern selbst noch ein Baby und heute läuft er, spricht immer mehr und fährt Laufrad. Und für mich stellte sich die Frage: wie soll ich mein Kleinkind auf das Geschwisterchen vorbereiten?

Das Familienleben wird auf den Kopf gestellt, neu sortiert und durchgewirbelt. Alles geht nochmal von vorne los. Stillen, zahnen, das erste Lächeln, Krabbeln (oder Popo-rutschen 😉 ), laufen… Alles schon Mal erlebt und doch wird es diesmal alles anders werden. Damals waren wir zu zweit und wurden drei, jetzt sind wir zu dritt und sind bald zu viert.

Wie kann ich also mein Kleinkind auf das Geschwisterchen vorbereiten? Möglichst langsam und behutsam, ohne das es zu aufdringlich wird oder es nur noch um das Baby geht?

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Kleinkind auf das Geschwisterchen vorbereiten: Klassisch mit Büchern

Bücher gehören zumindest für mich zu den Klassikern, um ein Kleinkind auf das Baby vorzubereiten. Wir lieben Bücher. Sowohl Bilderbücher, als auch mittlerweile Bücher zum Vorlesen. Das erste kleine Bilderbuch über das Baby/ Geschwisterchen zog bei uns im Oktober ein (als ich bereits einen kleinen Bauch hatte, ca. 3 Monate vor Emils zweitem Geburtstag).

Hallo, kleines Geschwisterchen*

Hallo, kleines Geschwisterchen*

Etwas später folgten „Unser Baby“* und „Bobo Siebenschläfer bekommt ein Geschwisterchen“*.

Unser Baby - Wieso, Weshalb, Warum*

Unser Baby – Wieso, Weshalb, Warum*

Bobo Siebenschläfer bekommt ein Geschwisterchen*

Bobo Siebenschläfer bekommt ein Geschwisterchen*

Wir schauen uns auch gern das eigene kleine Papp-Fotobuch an, indem Bilder von Emil (unter anderem auch als Baby) und der Familie zu sehen sind. Dann erklären wir ihm, dass er da noch ein kleines Baby war und seine kleine Schwester genauso klein sein wird, sobald sie denn aus Mamas Bauch rausgepurzelt ist.

Eine Puppe für das Kleinkind: Emil und das „Baby“

Beim Schrank entrümpeln fiel mir eine kleine Puppe von früher zwischen die Finger. Ohne lange zu überlegen gab ich sie Emil. „Schau mal, ein kleines Baby“. Die Puppe hatte einen roten Fleck auf der Stirn (anscheinend habe ich sie damals mal angemalt) und sofort sagte Emil „Baby Aua“. Die Oma nähte schließlich noch einen kleinen Zweiteiler und mittlerweile wandert die Puppe im Haus umher und wird immer mal wieder bespielt. Eines Morgens im Bett hat er ihr dann sogar ein Fläschchen hingehalten.

Der Tipp mit einer eigenen kleinen Puppe wird häufig auch von Hebammen und in Vorbereitungskursen empfohlen. Auch ich habe an einem Kurs, der auf das Leben zu viert vorbereitet, teilgenommen. Und auch dort wurde dieser Tipp genannt.

Bei den Vorbereitungen einbeziehen

Auch kleine Kinder helfen bereits sehr gern mit. Emil bringt z.B. mit Leidenschaft seine Windel selber in den Müll oder räumt Wäsche in die Waschmaschine.  Warum also nicht das Kleinkind auf das Geschwisterchen vorbereiten, in dem es bei den Vorbereitungen hilft?

Babykleidung, Deckchen, Babyschale, Kinderwagen und co. Nachdem die Babykisten vom Dachboden geholt waren, musste der Inhalt natürlich sortiert und gewaschen werden. Klein Emil haben wir erklärt, dass das Baby die Kleidung bald anziehen wird. Er hat fleißig dabei geholfen die Sachen in die Waschmaschine zu legen. Der Stubenwagen hatte es ihm besonders angetan, da er so wunderbar durch die Gegend gerollt werden konnte (das werden wir ihm wohl noch abgewöhnen müssen 😉 ). Die Babyschale hat er später in einem seiner Bücher wiederentdeckt.

„Schau mal, wie es sich im Bauch bewegt.“

Wohl einer der schönsten Momente. Die Bewegungen des Babys im Bauch zu spüren. Manchmal sage ich zu Emil „schau mal, deine kleine Schwester ist auch gerade wach“. Dann kommt er, gibt dem Bauch ein Küsschen und legt seine Hand auf meinen Bauch. Hin und wieder kommt er auch zwischendurch, zeigt auf meinen Bauch und sagt „Baby im Bauch“.

Die Faszination eines echten Babys

Idealerweise gibt es im Freundes- oder Bekanntenkreis ein Baby, das in „Echt“ bestaunt werden kann. Wir hatten das Glück und so konnte ich meinem kleinen Mann erklären, dass das ein Baby ist und wir auch bald ein Baby zuhause haben. Zeitgleich konnte er erste Erfahrungen mit der möglichen Lautstärke eines so kleinen Wurms sammeln… Auch auf dem Spielplatz hat er ein Baby sehen können und stand ganz fasziniert davor und schaute diesen kleinen Wurm an.

Ist es überhaupt möglich ein Kleinkind „gut“ auf das Geschwisterchen vorzubereiten?

So langsam habe ich das Gefühl, dass wir bzw. klein Emil gut vorbereitet ist. Sofern es überhaupt möglich ist von einem „gut“ sprechen zu können. Denn wie es wirklich sein wird, wird sich schließlich erst zeigen, sobald die Kleine da ist. Dann heißt es „Plötzlich zu viert“. Der Maximilian von „Der Papablog“ hat genau das bereits erlebt und darüber geschrieben.

Mir als bald Zweifach-Mama stellen sich natürlich auch noch viele Fragen…und auch auf diese werde ich wohl erst eine Antwort bekommen, wenn wir dann wirklich zu viert sind 😉

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