Mehr Elterngeld beim zweiten Kind: Kleingewerbe & Geschwisterbonus

Elterngeld beim zweiten Kind, wie beim ersten KindQuelle: Pixabay; Bru-nO
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Kennt ihr schon die Möglichkeit wie ihr beim zweiten Kind mehr bzw. mindestens genauso viel Elterngeld bekommen könnt, wie beim ersten? Dabei ist es egal, ob ihr zwischen den Kindern als Angestellte/r gearbeitet habt oder nicht. Mehr Elterngeld beim zweiten Kind? Ja das geht!

Zu dem Thema mehr Elterngeld beim zweiten Kind hat Moni von Tausche Pumps gegen Schlappen einen ausführlichen Beitrag geschrieben und bietet sogar eine Elterngeldberatung an. Heute möchte ich meine Erfahrungen dazu mit euch teilen und was mir in diesem Zusammenhang erst hinterher bewusst wurde. Für mich – und vielleicht auch für euch – jedoch die Entscheidung insbesondere zu Basiselterngeld und Elterngeld Plus beeinflussen kann.

Interessanterweise scheint es vielen so zu gehen, dass während der Elternzeit der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung wächst. Ich habe damals nur aus einer Laune heraus meinen Blog begonnen und wollte dadurch endlich praktische Erfahrungen im Online-Marketing sammeln. Damals dachte ich noch nicht daran, dass ich dadurch einmal mehr Elterngeld beim zweiten Kind bekommen könnte, als beim ersten!

So funktioniert es: Mehr Elterngeld beim zweiten Kind

Der Trick ist, den Bemessungszeitraum (der für die Berechnung eures Elterngeldes zugrunde gelegt wird) in die Zeit von vor der Geburt des ersten Kindes zu schieben.

Im Wesentlichen müssen diese zwei Dinge zutreffen, damit dies passiert:

  • zwischen euren Kindern liegen maximal zwei Jahreswechsel
  • Ihr habt euch im Jahr vor der Geburt des 2. Kindes selbstständig gemacht (z.B. ein (Klein-)Gewerbe angemeldet)

Was ändert sich dadurch? Ihr habt dann so genannte Mischeinkünfte. Die Elterngeldstelle betrachtet euch dann als Selbstständige und für Selbstständige gilt ein anderer Bemessungszeitraum als für Angestellte.

Was ist der Bemessungszeitraum?

Für eure Einkommensermittlung wird ein Bemessungszeitraum gebildet. Grundsätzlich sind die 12 Kalendermonate vor der Geburt eures Kindes dafür maßgebend. Bei Angestellten entspricht der Bemessungszeitraum der Mutter den letzten 12 Monaten vor Beginn des Mutterschutzes (für Väter sind es die 12 Monate vor der Geburt).

Bei Selbstständigen ist es hingegen das letzte abgeschlossene Veranlagungsjahr (vereinfacht: das letzte Kalenderjahr). Zudem sind immer gesetzliche „Verschiebetatbestände“ zu berücksichtigen. Dies sind z.B. Bezug von Mutterschaftsleistungen oder maximal 14 Monate Elterngeld vom Vorkind.

Mehr Elterngeld beim zweiten Kind: an meinem Beispiel erklärt

Mein Sohn wurde im Januar 2019 geboren, meine Tochter im März 2021. Im Jahr 2020 habe ich begonnen diesen Blog zu Schreiben, dafür ein Kleingewerbe angemeldet und Einnahmen über Sponsored Post sowie Affiliate-Links gehabt. Reich werde ich dadurch nicht, bisher trägt sich mein Blog gerade mal selbst (also Kosten für Hosting, Theme und Plugins werden durch die  Einnahmen beglichen). Dennoch musste ich dafür natürlich ein Kleingewerbe anmelden

Für mich trafen also die zwei Punkte zu: zwei Kalenderjahre zwischen den Kindern + Anmeldung eines Kleingewerbes & Einnahmen im Jahr vor der Geburt. Bei der Berechnung des Bemessungszeitraums wurden daher nicht die 12 Monate vor der Geburt bzw. vor dem Mutterschutz zugrunde gelegt. Stattdessen wurde in meinem Fall noch weiter zurückgeschaut:

  • 2020: hatte ich noch Elterngeld für das 1. Kind (es zählen max. 14 Monate, in meinem Fall also von Januar 2019 bis März 2020)
  • 2019: bezog ich ebenfalls Elterngeld für das 1. Kind
  • 2018: war ich im Mutterschutz vor der Geburt vom 1. Kind

Somit wurde 2017 zu dem Bemessungszeitraum für das Elterngeld für Kind zwei. In 2017 hatte ich zudem nicht nur einen Vollzeitjob, sondern auch noch einen Minijob, welcher das Elterngeld ebenfalls erhöht.

Ein Beispiel: mehr Elterngeld beim zweiten Kind

Der Elterngeld-„Trick“ und was mir erst hinterher „bewusst“ wurde.

Obwohl ich mich eingelesen hatte, wurden mir einige Tatsachen bzw. Fakten erst hinterher bewusst. Dies betrifft unter anderem die Verschiebetatbestände, die Unterschiede bezüglich des Beginns der Auszahlung sowie die Konstellation von Elterngeld und Einnahmen.

Verschiebetatbestände

Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, das mein Bemessungszeitraum das Jahr 2018 sein wird. In diesem Jahr hatte ich durch eine Gehaltserhöhung mehr verdient als 2017 und zum Teil auch noch meinen Minijob. Letzteren aufgrund meiner schwierigen ersten Schwangerschaft und einigen Krankenhausaufenthalten jedoch nur wenige Monate.

Da ich jedoch im Jahr 2018 bereits im Mutterschutz VOR der Geburt meines ersten Kindes war, wurde dieses Jahr ausgeklammert. Denn Mutterschutz oder die ersten 14 Monate Elterngeldbezug für das erste Kind sind sogenannte gesetzliche „Verschiebetatbestände“. Und Schwups waren wir im Jahr 2017.

In 2017 hatte ich zwar etwas weniger Einkommen in meinem Vollzeitjob, jedoch volle 12 Monate Einnahmen über meinen Minijob. Im Endeffekt ergaben mein Vollzeitjob plus mein Minijob in Summe mehr, als mein Einkommen in 2018. So habe ich dank dieser Tatsache somit dennoch mehr Elterngeld als bei meinem ersten Kind (der Geschwisterbonus kommt noch on Top).

Unterschied in der Auszahlung

Als Angestellte/r bekommst du erst nach dem Ende des Mutterschutzes Elterngeld ausgezahlt. Als Selbstständige/r erhältst du bereits direkt ab Geburt das Elterngeld. Dies ändert zwar nichts an der Höhe bzw. Dauer des Elterngeldes, allerdings war mir dies vorher einfach nicht bewusst.

Basiselterngeld oder Elterngeld Plus trotz Einnahmen: Gewinne nicht der Umsatz zählen!

Da ich drei Jahre Elternzeit eingereicht habe, hat sich für mich die Frage gestellt wie ich mein Elterngeld verteilen möchte. Einnahmen werden dem Elterngeld bekanntlich angerechnet, es sei denn du beziehst Elterngeld Plus.

Aus diesem Grund war meine erste Überlegung vollständig Elterngeld Plus zu beantragen. ABER! Bis zum dritten Lebensjahr des älteren Kindes erhältst du 10% Geschwisterbonus des Elterngeldgrundbetrages. Letzterer ist natürlich beim Basiselterngeld höher als beim Elterngeld Plus. Im Ergebnis bekommst du also mehr Geld vom Staat, wenn du bis zum dritten Geburtstag des großen Kindes Basiselterngeld beziehst.

Nachteil: Beim Basiselterngeld werden die Einnahmen natürlich angerechnet. Allerdings zählt der Gewinn und nicht der Umsatz! Sofern du also nicht gerade ein Vermögen einnimmst, sondern gerade einmal die Einnahmen die Kosten decken (wie derzeit in meinem Fall), hast du somit keine großen Abzüge zu erwarten.

Viel Papier, das sich am Ende lohnt…

Mein Elterngeldantrag umfasste am Ende ganze 42 Seiten!!! Das ist ziemlich verrückt und ich gestehe, es ist auch irgendwie etwas nervig sich in dieses Thema einzufuchsen. Es lohnt sich allerdings, wenn du auch mehr Elterngeld beim zweiten Kind haben möchtest. Daher kann ich es dir nur ans Herz legen, dich damit zu beschäftigen 🙂

Und sollte dir der Papierkram über den Kopf wachsen, schaue gerne nochmal bei Moni vorbei. Sie beschreibt ausführlich, wie der Elterngeld-Antrag ausgefüllt werden muss und bietet zudem eine Elterngeldberatung an. Auch bei Diana von zweitöchter kannst du gerne vorbeischauen, denn von ihr kommt der Trick ursprünglich ;-). An dieser Stelle also Danke an Moni und Diana. Über eure Beiträge wurde ich erst auf diese Möglichkeit aufmerksam!

Wie sind eure Erfahrungen Rund um das Thema Elterngeld? Kanntet ihr den Trick bereits? Oder habt ihr ihn vielleicht sogar auch schon umgesetzt?

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15 Kommentare

  1. Hi, ich finde deinen Beitrag SEHR interessant!
    Ich bin Angestellte und gerade mit Kind 1 schwanger. Ich möchte gern mindestens ein zweites Kind, und das, wenns klappt, so 2 Jahre nach dem ersten.
    Ich hsbe natürlich große Sorgen, wie das mit dem Geld nach der Geburt des zweiten Kindes klappen soll, da ich zwischendrin nicht arbeiten gehen möchte, dafür ist mir Kind 1 da einfach noch zu klein.
    Du sagtst, wenn man ein Jahr vor Geburt von Kind 2 das Kleingewerbe anmeldet, hat man die dargestellten Vorteile.

    Nun habe ich jetzt bereits seit ca. 1,5 Jahren mein Kleingewerbe als Übersetzerin, und übe es mal mehr, msl weniger aus, ksnn es aber jederzeit natürlich aktivieren.

    Ist das jetzt relevant, dass ich mein KG schon länger habe? Ist der Zeitpunkt des Erstellens des KG wichtig?

    Ich wäre ausgesprochen dankbar für eine Antwort!

    Lg, Lilly

  2. Emil steht Kopf

    Hallo Lilly,
    zunächst herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft 🙂

    Durch dein Kleingewerbe hast du ja jetzt bereits Mischeinkünfte. Von daher müsste bereits jetzt bei Kind 1, bei der Berechnung des Elterngeldes das Kalenderjahr (und nicht die 12 Monate) vor der Geburt des Kindes als Berechnungsgrundlage herangezogen werden. Ebenso wie auch bei Kind 2.

    Ich bin jedoch keine Expertin.Wenn du sicher gehen möchtest, würde ich dir eine Elterngeldberatung z.B. bei Moni von https://tausche-pumps-gegen-schlappen.de/ oder bei Diana von https://zweitoechter.de/telefonberatung-zum-elterngeld-trick/ empfehlen.

    Liebe Grüße
    Bea

  3. Julian & Verena

    Hallo,
    ich hätte eine kurze Frage zu unserem Fall, vielleicht hat ja jemand eine kurze Info.
    Kind1 10/2019 geboren
    Gewerbeanmeldung 12/2020
    Ich bin etwas verunsichert weil ich im Netz sowohl 2 Jahreswechsel und 3 Jahreswechsel lese.
    2019 auf 2020 wäre ein Wechsel. 2020 auf 2021 wäre der nächste Jahreswechsel.

    Könnte mir jemand sagen, bis wann unser 2. Kind auf der Welt sein müsste,
    damit der Elterngeld-Trick bei uns noch funktioniert?

    Bin hin- und hergerissen, ob Kind2 vor Kind1 auf der Welt sein muss oder ob Kind2 irgendwann 2022 auf die Welt kommen darf oder ob wir jetzt bereits zu spät dran sind.

    Danke und viele Grüße
    Julian & Verena

  4. Emil steht Kopf

    Hallo Verena und Julian,

    puh, gute Frage. Probiert doch mal die Berechnung über diesen Rechner aus: https://einfach-elterngeld.de/rechner (mit einem fiktiven Geburtsdatum in 2021 und 2022). Bei mir hat der Rechner prima funktioniert. Alternativ kann ich dir die Elterngeldberatung bei Moni von „Tausche Pumps gegen Schlappen“ empfehlen. Sie steckt da wesentlich tiefer in der Materie und hat auch mir damals einige Fragen beantwortet 🙂

    Liebe Grüße
    Bea

  5. Anastasija

    Hey, vielen vielen Dank für dein Beitrag und so viele Infos! Ich möchte auch eine klein Gewerbe anmelden um genau so viel Elterngeld zu bekommen wie mit dem ersten Kind aber habe trotzdem noch Zweifel ob das wirklich funktionieren wird.
    Darüber hinaus ich habe Angst Mutterschaftsgeld wegen klein Gewerbe zu verlieben. Kannst du mich bitte beruhigen??
    Erster Sohn geb. 17.01.2020 Elterngeld für 1 Jahr / Elternzeit für 2 Jahre.
    Zweites Kind wird Ende März 2022 kommen, Mutterschutz beginnt dann am 15.02.2022.
    Soll ich jetzt noch im Jahr 2021 eine klein Gewerbe anmelden ? Wird das funktionieren ?
    Werde ich dann durch diesen Trick Elterngeld wie im Jahr 2020 bekommen und auch Mutterschaftsgeld von Krankenkasse und Arbeitgeber ? Weil theoretisch bin ich ja noch angestellt in Vollzeit und werde dann ab 18.01.2022 bis 15.02.2022 arbeiten bwz Urlaub nehmen .
    Ich wäre dir sehr dankbar für Hilfe !!

  6. Emil steht Kopf

    Hallo Anastasija,

    prinzipiell müsste es funktionieren. Ich kann jedoch nur dazu raten, ein Kleingewerbe auch wirklich nur dann anzumelden, wenn du auch wirklich vor hast damit Geld zu verdienen bzw. dir damit etwas nebenberuflich aufbauen möchtest.

    Da du immer noch Angestellt bist, würdest du dann Mischeinkünfte haben. Mutterschaftsgeld erhältst du dennoch.

    Du schreibst, dass du Vollzeit arbeitest bzw. angestellt bist. Dann bekommst du doch sowieso ein volles Elterngeld. Dein Elterngeld wird immer auf Grundlage deines Einkommens berechnet. Wenn du Vollzeit arbeitest, dürfte sich doch dein Elterngeld nicht zu deinem vorherigen Unterscheiden (es sei denn, du verdienst jetzt weniger als vorher).

    Viele Grüße
    Bea

  7. Finde den Beitrag wirklich sehr interessant. Bei uns ist es auch ähnlich, nur werde ich zwischen Kind 1 und Geburt Kind 2 noch ein paar Monate in Teilzeit bei meinem alten Arbeitgeber arbeiten (während Elternzeit) und hab ein Kleingewerbe inzwischen das mir Spaß macht aber nur recht wenig abwirft. Klappt das trotz dem Verdienst dazwischen mit der Verschiebung?

    Liebe Grüße. Steffi

  8. Hallo, vielen Dank für die Infos!
    Mich würde Interessieren, wie das ist wenn zwischen den Kindern fast 3 Jahre dazwischen liegen?
    Kind 1. wurde im Juli 2019 geboren
    Kind 2. wird voraussichtlich im Juni 2022 geboren ..
    Ich möchte gerne Kleingewerbe anmelden.
    Lohnt es sich dennoch in diesem Jahr Kleingewerbe zu beantragen oder hat man dadurch keine Finanziellen Vorteile?

  9. Hallo Bea,
    vielen lieben Dank für diesen klasse Beitrag. Er ist super verständlich geschrieben!!
    Dennnoch habe ich eine kurze Frage.
    Hier erst einmal unsere Fakten aufgelistet:

    – Kind1 geboren im Mai 2020
    – Vor der Geburt von Kind1 habe ich Vollzeit gearbeitet
    – Nach der Geburt von Kind1 im Mai 2020 habe ich ElterngeldPlus bezogen und bin noch bis Mai 2022 in Elternzeit (hatte 2 Jahre eingereicht)
    – seit der Geburt von Kind1 habe ich noch nicht wieder gearbeitet, spiele aber schon länger mit dem Gedanken ein Kleingewerbe zu starten.
    – aktuell bin ich wieder ganz frisch schwanger (Kind2 kommt im August 2022)
    – Elternzeit wird also von Mitte Mai 2022 bis Ende Juni 2022 um ca. 1,5 Monate verlängert (dafür lohnt sich das Einarbeiten einfach nicht, und dann beginnt ja auch schon wieder der Mutterschutz)

    Jetzt endlich meine Frage.

    Da ich also von Mai 2020 bis Juli 2021 (es werden ja nur 14 Monate berrechnet) Elterngeld bezogen habe, reicht es doch wenn ich mein Kleingewerbe im Janur 2022 anmelde, oder muss es noch im Dezember 2021 passieren?
    Denn ich habe ja 2020 und 2021 Elterngeld bezogen, dann 2022 das Kleingewerbe und schwups müsste doch mein Bemessungszeitraum das Jahr 2019 sein, richtig?

    Vielen lieben Dank nochmal, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!!!

  10. Emil steht Kopf

    Hallo Steffi,

    entschuldige zunächst bitte meine späte Antwort. Sofern alle anderen Rahmenbedingungen zutreffen, müsste das funktionieren. Sobald du Mischeinkünfte erzielst, gelten für dich die Berechnungen wie bei Selbstständigen und somit verschiebt sich der Bemessungszeitraum.

    Liebe Grüße
    Bea

  11. Emil steht Kopf

    Hallo Juliane,

    ja, so müsste es funktionieren 🙂 Ich würde das Kleingewerbe anmelden, sobald zu damit auch wirklich startest.

    Viele Grüße
    Bea

  12. Emil steht Kopf

    Hallo Annika,

    ich fürchte das wird dann nicht mehr funktionieren. Allerdings bin ich auch keine Expertin auf dem Gebiet 😉 vielleicht besprichst du das nochmal mit einer Elterngeld-Beratung oder probierst einfach mal den Elterngeldrechner https://einfach-elterngeld.de/rechner aus.

    Liebe Grüße
    Bea

  13. Hallo vielen Dank für den super Beitrag. Ich hätte dennoch eine Frage, vielleicht kannst du mir dieser beantworten, ist glaube ich etwas kompliziert
    Und zwar mein erstes Kind kam am 30.08.2020 auf die Welt, beziehe nun Elterngeld plus bis 29.4.22 und arbeite auf minijob Basis. Ich bin nun wieder schwanger und habe erneut ein berufsbedingtes Arbeitsverbot, hatte ich auch schon bei der ersten Schwangerschaft.
    Bei der ersten Schwangerschaft habe ich bis Mutterschutz meinen Gehalt aus der Vollzeitstelle erhalten, wie funktioniert das jetzt ? Bekomme ich dann nur noch das Gehalt aus meinen Minijob während des Arbeitsverbot, habe Gelesen man kann sollte die Elternzeit dann unterbrechen um das volle Gehalt dann wieder ausgezahlt zu bekommen, ist das wirklich so ? Zudem möchte ich mich ab 1.1.22 ein Nebengewerbe in der Landwirtschaft anmelden, klappt dadurch der Elterngeld dann auch wirklich ?
    Ich danke für einen Antwort ☺️
    Liebe grüße

  14. Emil steht Kopf

    Hallo Steffi,
    wenn du ein Beschäftigungsverbot hast, würde ich zunächst klären, ob dieses für alle Beschäftigungen gilt. Wenn dieses jede Tätigkeit einschließt, wird es schwierig sich nebenbei selbstständig zu machen. Bezüglich der genauen Berechnungen rate ich dir zu einer Elterngeldberatung, z.B. bei Diana von Zweitöchter oder Moni von Tausche Pumps gegen Schlappen.
    Liebe Grüße und eine schöne Schwangerschaft 🙂
    Bea

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