Radieschenblätter-Pesto – leichte Schärfe zu Brot & Nudeln

Radieschenblätter-Pesto: leichte Schärfe zu Brot und Nudeln oder als Dip.
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Radieschenblätter sind essbar! Wusstest du das? Mittlerweile sind mir die Blätter sogar lieber, als das eigentliche Radieschen 🙂 Idealerweise verarbeitest du die Blätter ganz frisch.

Zum Beispiel direkt aus der Bio-Kiste oder aus dem Garten geerntet. Die Radieschen können es sich dann noch im 0-Grad-Fach gemütlich machen, während du die Blätter zu einem schnellem und wahnsinnig leckeren Radieschenblätter-Pesto verarbeitest.

Das Radieschen-Blätter-Pesto schmeckt super zu Brot oder Nudeln. Es schmeckt jedoch auch hervorragend als Würze in der Gemüsepfanne. Im Kühlschrank hält es sich ca. drei Tage, allerdings überlebt es bei uns selten so lang.

Das Radieschen gehört wie der Kohlrabi zu den Kreuzblütengewächsen, denen eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Manche nennen sie auch Antikrebsgemüse.

Um an die wundervollen Inhaltsstoffe zu kommen, könnt ihr natürlich das Radieschen essen oder auch das Blatt! Denn in den Blättern sind häufig noch mehr Inhaltsstoffe vorhanden, als in der Knolle. Wundervoll, oder? Und Bio-Abfall könnt ihr damit auch noch reduzieren.

Die Zutaten

Die Zutaten sind schlicht und einfach. Wahrscheinlich hast auch du dafür bereits alles in der Küche stehen. Hilfreich ist ein sogenannter Zerkleinerer / Minimixer (Küchenmini).

Mit einem Minimixer kannst du auch prima Brotaufstriche auf Sonnenblumenkernbasis machen. Das gute Stück kommt bei uns mehrmals die Woche zum Einsatz (trotzt Thermi im Haus).

Aber jetzt zum Radieschenblätter-Pesto und den Zutaten!

  • 50 g Radieschenblätter (ca. Angabe von einem Bund)
  • 25 g Walnüsse (eine Handvoll)
  • 5-7 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • Salz nach Geschmack (ich persönlich salze nicht viel)

Ggf. muss die Menge des Olivenöls oder auch je nach Geschmack der Honig etwas angepasst werden. Ich bereite Pestos meistens nach Gefühl zu.

Variationen:

  • Für eine vegane Variante eingeweichte Datteln statt Honig verwenden.
  • Statt Walnüsse können ebenso gut Sonnenblumenkerne oder Cashewnüsse genommen werden.
  • Olivenöl kann auch durch Sonnenblumenöl ersetzt werden.
  • Schmeckt auch mit Portulak oder Kohlrabiblättern statt mit Radieschenblättern.

Das darf dann alles in den Minimixer wandern. Pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Guten Appetit 🙂

Radieschen-Blätter-Pesto

Radieschenblätter sind essbar! Als Pesto zubereitet schmecken sie wunderbar zu Nudeln oder Brot. Selbst als würzige Soßengrundlage lässt sich dieses Pesto verwenden.
Zubereitungszeit5 Minuten
Gesamtzeit5 Minuten
Gericht: Dip
Keyword: Dip, Pesto
Portionen: 4 Personen

Kochutensilien

  • elektrischer Zerkleinerer / Mixer

Zutaten

  • 50 g Radieschenblätter von ca. einem Bund Radieschen
  • 25 g Walnüsse ca. eine Handvoll
  • 5-7 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • Salz nach belieben

Anleitungen

  • Alle Zutaten in den Minimixer geben und solange pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Notizen

Die Menge der Blätter an einem Bund Radieschen kann variieren. Daher geht ihr idealerweise nach Gefühl/ Konsistenz oder Geschmack, wie viel Olivenöl oder Honig benötigt werden. 
 
Variationsmöglichkeiten gibt es viele:
  • eingeweichte Datteln statt Honig machen das Pesto vegan.
  • Statt Walnüsse können ebenso gut Sonnenblumenkerne oder Cashewnüsse genommen werden.
  • Olivenöl kann auch durch Sonnenblumenöl ersetzt werden.
  • Schmeckt auch mit Portulak oder Kohlrabiblättern statt mit Radieschenblättern.
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